31
Jan 2011
Es gab einmal eine Zeit, da galt es als Hauptaufgabe eines Mobilfunktelefons, dass man damit telefonieren und vielleicht noch eine Kurznachricht in Form einer sogenannten SMS verschicken konnte. Heute hat sich dieses Bild längst gewandelt. Wir spielen, telefonieren per Videogespräch, surfen im Internet oder navigieren uns quer durchs Ausland. Natürlich bringt dieser technische Fortschritt auch Negatives mit sich, eine hohe Belastung der Umwelt zum Beispiel. Statistisch belegt werden jährlich über eine Milliarde neue Mobiltelefone verkauft. Die gebrauchten, alten hingegen werden zu umweltbelastendem Elektroschrott. Damit sich dieser in Zukunft deutlich reduziert, bieten immer mehr Unternehmen an, die alten Geräte anzunehmen und sie aufzuarbeiten, um sie dann in Ländern mit weniger Kaufkraft weiter zu verkaufen. Dadurch werden sie nicht einfach eingestampft.
Ein weiteres Problem ist die hohe Schadstoffbelastung, die durch Handys entsteht. Maßgeblich hierfür ist der SAR-Wert, die Specific Absorption Rate, also die elektromagnetische Strahlung, die ein Telefon abgibt. Die Werte pendeln hier zwischen 0,1 und 1,8, wobei der niedrige natürlich wesentlich umweltfreundlicher einzustufen ist. In Deutschland ist zum Beispiel ein Wert von maximal 0,6 empfohlen. Das iPhone 4 hat beispielsweise einen Wert von über 0,9. Genau aus diesen Gründen hat man nun eine Liste zusammengestellt, in welcher die Handys auftauchen, die neben geringen SAR-Werten und niedriger Schadstoffbelastung bei der Produktion auch ansonsten als ökologisch freundlich einzustufen sind. Neben Modellen von Nokia, LG und Sony Ericsson ist es das Samsung Blue Earth, was als „grünstes“ Handy überhaupt charakterisiert wird. Bei diesem wird, wie auch beim zweiten Modell von Samsung, welches sich in der Liste befindet, der Akku per Solarzellen aufgeladen.
28
Jan 2011
Nachdem wir das letzte Mal über die Grundstücksauswahl gesprochen haben und Sie hoffentlich vom entscheidenden Kriterium der Lage überzeugen konnten, widmen wir uns heute dem obersten Bereich unseres Hauses – dem Dach. Beim menschlichen Korpus ist ja schließlich auch der Kopf das Körperteil, das im wahrsten Sinn des Wortes die Ansagen macht. Ein stabiles Dach ist wirklich wichtig für ein gelungenes Zuhause, doch leider werden auch hier noch viele natur- und gesundheitsgefährdende Stoffe verarbeitet. Dass das weder nötig noch die billigere Variante ist, zeigt sich in den zahlreichen ökologischen Alternativmöglichkeiten, die uns mittlerweile zur Verfügung stehen.
Ein Beispiel ist das Schindeldach. Dieses ist extrem leicht und so gibt es keine Probleme beim Transport. Durch die perfektionierten Lüftungssysteme kommt es nicht nur zu einer besseren Luftzirkulation, sondern auch das Thema Isolation wird nicht mehr zum belastenden Aspekt für Gesundheit und Portemonnaie. Natürlich gibt es noch die bereits bekannte Variante, das Dach mit Solarplatten abzudecken, so gewinnen Sie regenerative Energie. Doch es gibt noch weitaus mehr Möglichkeiten. Auch im Bereich der Dämmung lässt sich viel verändern. So bieten sich hier unter anderem Schafswolle, Hanf oder Zellulose an. Diese wirken sich positiv auf das Raumklima aus, da sie die Luftfeuchtigkeit regulieren. Außerdem werden dabei keine schädlichen Ausdünstungen abgesondert.
26
Jan 2011
Wir hören immer, wie sehr das Thema Naturschutz und nachhaltige Rücksicht auf unser Ökosystem die politischen Debatten rund um den Globus bestimmt. Wir debattieren darüber, was wir tun können, beschließen innerhalb der großen Institutionen, ob UNO oder EU, verschiedene Auflagen, die im Wesentlichen das umweltfreundliche Verhalten der Staaten regeln sollen. Doch so wirklich ändern tut sich nichts. In Bottrop im Ruhrgebiet hat man jetzt das Gefühl, dass sich aufgrund eines ganz besonderen Projektes doch etwas ändern kann. Kürzlich mit dem Titel der „Innovation City“ versehen, gilt die Stadt fortan als Musterbeispiel für Ökologie und Energieeffizienz.
So freut sich die Stadt in der kommenden Dekade über Milliardeninvestitionen, die im Wesentlichen dem Umweltschutz zu Gute kommen sollen. Zum großen Teil aus privaten Händen zur Verfügung gestellt, soll das Geld unterschiedlichen Projekten dienen, die der Schadstoffregulierung und dem umweltfreundlichen Gewinn von Energie zur Seite stehen sollen. Erste Früchte trägt das Projekt „Innovation City“ bereits, wurden doch gerade knapp 7000 Photovoltaikmodule auf den Dächern der Stadt installiert und so eine Fläche von rund 8000 Quadratmetern bebaut. Ziel dieser Installation und möglicherweise folgenden Investitionen ist es, die CO2-Emission um rund 50% zu senken. Der erste Schritt dorthin ist getan und längst haben auch die Bürger der Stadt erkannt, welche Chance die Auszeichnung Bottrop, Deutschland und letztlich der Welt ermöglicht.
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Jan 2011
Manche Dinge in einem Haus können wir frei wählen, das Grundstück zum Beispiel oder die Wohnzimmereinrichtung. Wir dürfen bestimmen, wer welches Zimmer bekommt und ob wir Teppich oder Laminat verlegen. Was wir nicht bestimmen können sind Dinge, die in jedem Haus gleich sind. Es sollte beispielsweise ein Dach haben und mit Türen versehen sein. Nicht schlecht wären auch vier Wände, die jeden Raum eingrenzen sollten. Bereits bei diesem Grundgerüst können wir schon große Fehler machen und da ist die grelle Wandfarbe noch nicht einmal aufgetragen. Der Laie hält eine Wand womöglich für eine Wand, doch genau das ist sie eben nicht, ihr Material ist entscheidend.
Leider belasten nämlich immer noch viele Baustoffe, die in unseren Wänden verbaut wurden, die Umwelt und auch unsere Gesundheit. So gibt es verschiedene Aspekte, die Sie beachten sollten. Unter anderem ist es schon wichtig darauf zu schauen, wie viele Schadstoffe bei Herstellung, Transport, Verarbeitung und Entsorgung abgegeben werden. Was wird überhaupt für Material verwendet und besteht der Baustoff aus Recyclingmaterial? Wie schaut es im Bereich Wärmedämmfähigkeit und Wärmespeicherung aus und wie lange bleibt uns der Baustoff eigentlich erhalten? Gerade im Bereich Dämmung lässt sich hier viel machen. Aus Altpapier, Isofloc, Isocotton oder Thermo-Hanf gefertigt, bleibt die Wärme erhalten, und das ökologisch unbedenklich. Für die Wand eignen sich vor allem REA-Gips und Spanplatten aus Altholz.
Eine nennenswerte Firma ist zu dem noch die Samonig AG, die sich in Berlin um Wohnungen kümmern und diese mit Hilfe der energetischen Sanierung verbessern. Denn alleine die Immobilien in Deutschland sorgen für 40% des gesamten Energieverbrauchs!