Für eine Welt ohne Atomstrom

19
Jul 2010

GruenHausEnergie.de in neuem Glanz

Verantwortung, Zukunft

Grünhausenergie websiteOptisch mögen wir uns verändert haben, doch im Kern bleibt alles beim Alten. Von den Neuerungen können Sie jedoch nur profitieren. Wenn der grüne Strom noch ein Fremdwort für Sie ist, sind Sie im Bereich Ökostrom an der richtigen Stelle. Hier werden Sie über alles informiert, was es über die umweltschonende Energie zu wissen gibt. Nicht nur einige gute Gründe für einen sinnvollen Wechsel sind dort gelistet. Für eine durchdachte Entscheidung erhalten Sie noch genauere Informationen zur Herkunft und der Mischung unseres Ökostroms, welche die ausgezeichnete Qualität von GrünHausEnergie ausmachen. Sollten Sie sich für unseren Ökostrom entscheiden, oder längst entschieden haben, können Sie im Bereich Tarife noch einmal genau nachlesen, was Sie unser 100% saubere Ökostrom kostet. Dabei erfahren Sie nicht nur, wie günstig umweltschonende Energie sein kann, sondern werden für die bewusste Einsparung von Energien auch noch belohnt.

EnergiespartippsWenn Sie dauerhaft Ökostrom und Geld sparen wollen, sind Sie bei den Stromspartipps genau richtig. Hier werden Sie rund um das Thema Energiesparen informiert, angefangen bei der Wahl der richtigen Glühbirne, bis hin zur sinnvollen Verwendung von elektronischen Haushaltsgeräten. Sie können überall sparen!  Eine besondere Hilfe kann Ihnen dabei unser neuer Energiesparrechner sein. Er informiert Sie genau über Ihr Einsparpotential! Sollten Sie Fragen dazu haben, steht Ihnen nach wie vor unser Service zur Verfügung. Ob Sie Ihre Daten ändern oder Ihren Zählerstand melden wollen, oder nach Antworten suchen – in jedem Fall werden Sie im Service-Bereich fündig. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, finden Sie dort ebenso die Möglichkeit, über das Kontaktformular direkt mit uns in Verbindung zu treten. Um Ihnen einen Wechsel zu GrünHausEnergie noch leichter zu machen, finden Sie außerdem in der neuen Wechselhilfe eine anschauliche Darstellung des Ablaufs. Vom Auftrag bis zur Vertragsbestätigung sehen Sie in zeitlicher Abfolge jeden Schritt, der Sie dem Ökostrom bei GrünHausEnergie näher bringt.

Die neue Seite von GrünHausEnergie: hier bleiben keine Fragen offen!

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12
Jul 2010

Wer oder was sind LOHAS?

Verantwortung, Zukunft

LOHAS – was  bedeutet das eigentlich? In letzter Zeit bin ich im Internet immer häufiger auf diesen Begriff gestoßen, doch was steht dahinter? Falls es Ihnen genau so gehen sollte wie mir, lesen Sie entspannt weiter und die Begriffsverwirrung hat ein Ende.

LOHAS steht für „Lifestyle of Health and Sustainability“ (Lebensstil für Gesundheit und Nachhaltigkeit). Wie der Name schon sagt, geht es um Gesundheit und Nachhaltigkeit, was sich durch ein nachhaltiges, umweltbewusstes Denken und dem damit einhergehenden Konsumverhalten äußert. Gezielte Produktauswahl durch aufgeklärtes Denken ist nur ein Aspekt davon. In erster Linie geht es um bewusstes Handeln, Stressfreiheit, Entschleunigung des Alltags und ethische und soziale Werte. Ein Gedanke, der hinter diesen Worten steht, ist die Unterstützung von innovativen Unternehmen, die sich mit diesen Grundsätzen identifizieren und dadurch eine Alternative zum Massenkonsum und der Geiz ist Geil Mentalität bieten.
Langfristiges Ziel dabei ist, Unternehmen durch sinkende Nachfrage unter Druck zu setzen, um ihre Unternehmensphilosophie zu ändern. Dies würde zu einem verstärkten Angebot von gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Produkten und Dienstleistungen führen. Die hohe Affinität zum Internet ließ schon viele Interessengruppen entstehen, deren Ziel die Verbreitung von Informationen rund um diesen Lebensstil ist, um möglichst viele interessierte und kritisch denkende Menschen zu erreichen. Zu diesen Informationen zählen Natur- und Outdoorurlaub, Bioläden, fair Trade Produkte, innovative Unternehmen, grüne Technologien und vieles mehr.

Zu den Vertretern der LOHAS’ zählen oftmals Menschen mit einer hohen Bildung und einem überdurchschnittlichen Einkommen; in den USA zählen ca. 30 % der Verbraucher zu diesem Typ, in Deutschland ca. 15 %, Tendenz steigend. In den USA wurde das Phänomen im Jahr 2000 erstmals von dem Soziologen Paul Ray in dem Buch „The Cultural Creatives: How 50 Million Are Changing The World“ beschrieben; in Deutschland wurde es durch Eike Wenzel und durch Matthias Horx’ Zukunftsinstitut mit der Studie „Zielgruppe LOHAS“ 2007 populär.
Zusammenfassend steht hinter diesem Begriff das Bewusstsein für die Endlichkeit der Ressourcen und der Notwendigkeit einen Lebensstil zu entwickeln, der es den nachfolgenden Generationen erlaubt, die Erde in einem gesunden ökologischem Gleichgewicht vorzufinden.

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29
Jun 2010

Pionier der Lüfte

Zukunft

Schon in jungen Jahren zählte der Schweizer Psychiater, Wissenschaftler und Abenteurer Bertrand Piccard zu den Pionieren der Luftfahrt. Im März 1999 gelang es ihm, zusammen mit dem Briten Brian Jones, die erste Weltumrundung in einem Ballon ohne Zwischenlandung durchzuführen. Damit gelang ihm der längste Flug der Luftfahrtgeschichte.
Zehn Jahre später, im Jahr 2009, stellte Bertrand Piccard zum ersten Mal den Prototypen seines Solarflugzeuges vor, HB-SIA. Es ist das erste bemannte Flugzeug, das keine herkömmlichen Brennstoffe benötigt. Es verfügt über eine Spannweite von 64 Meter und auf den Tragflächen sind 12.000 Solarzellen angebracht, die mit dem so gewonnenen Strom 4 Propeller antreiben und Lithium Akkus versorgen. Es wiegt gerade einmal 16000 Kilogramm und ist 22 Meter lang. Seit sechs Jahren arbeitet Bertrand Piccard nun schon an dem Solar Impuls-Projekt. Nach ersten erfolgreichen Testflügen bei Tageslicht wird nun die Leistungsfähigkeit des Flugzeuges bei Nacht getestet. Um den 21. Juni herum soll es los gehen und ob das Unterfangen erfolgreich sein wird, weiß Piccard selbst nicht. Jedoch erklärte er in einem Spiegel Interview, dass er so lange weitermachen wolle, bis er erfolgreich sei. Ziel des Nachtfluges sei eine 25–stündige Flugdauer, um die Leistungsfähigkeit der 400kg schweren Lithium Akkus zu testen. Falls die Lithium Akkus den Anforderungen standhalten, sind für 2011 die ersten Langstreckenflüge geplant. Ehrgeiz beweist Piccard auch mit diesem Projekt. Sein langfristiges Ziel ist die Umrundung der Erde im Jahr 2013, als erster Mensch in einem Flugzeug, das ausschließlich mit Solarenergie betrieben wird.

Doch es geht ihm nicht nur um seinen persönlichen Ehrgeiz: mit der Umrundung der Erde will er für regenerative Energien werben und der Welt das riesige Potential vor Augen führen, das in der Solarenergie steckt. Das Projekt Solar Impuls wird der Welt einmal mehr zeigen, dass wir mit Pionier- und Forschergeist unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen beenden können. Fest steht allerdings schon jetzt, dass Piccard auch mit diesem Projekt ein Stück Luftfahrtgeschichte schreiben wird.

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24
Jun 2010

Saubere Geschäftsideen beim 9. Heidelberger Innovationsforum – Teil 3

Klimaschutz aktuell, Wirtschaft, Zukunft

Am 22. April fand das 9. Heidelberger Innovationsforum in der Villa Bosch statt, bei dem 25 junge Unternehmen ihre Geschäftsideen für ökologische, saubere und nachhaltige Produkte und Technologien den angereisten Investoren, Wirtschaftsexperten und Pressevertretern präsentierten und für finanzielle Unterstützung werben konnten. In Teil 3 der Serie stellen wir 3 weitere Unternehmen vor.

flinc – move together:  Ziel des Dynamic Ridesharing Services ist es, Navigationsgeräte mit Handys zu verknüpfen. Damit sollen mobil, ohne Vorausplanung und innerhalb weniger Sekunden spontane Mitfahrgelegenheiten vermittelt werden. Dies soll direkt an Ort und Stelle, und zwar im Auto und auf dem Bürgersteig passieren. Mit rund 1 Million Euro Venture Capital möchte das Unternehmen sein Produkt vermarkten, damit die kritische Masse der Benutzer, das Kernproblem solcher Modelle, überschritten wird, um eine tatsächliche Vermittlung realisieren zu können.

CTC GmbH: Mit 400.000€ möchte das Unternehmen CTC GmbH ihre Technologie SOLab weiter finanzieren. Diese stellt ein autonomes Solar-Ladesystem dar, das vor allem durch einen hohen Grad an Flexibilität und ein einfaches Handling überzeugen kann.

ambeeQ: Die junge Firma ambeeQ will für rund 3 Millionen Euro den ersten recyclebaren und robusten Tablet-PC mit gleichem Namen auf den Markt bringen. Dieses Projekt befindet sich zwar noch in einer recht frühen Entwicklungsphase und benötigt neben finanzieller Unterstützung auch die Hilfe von Forschungs- und Entwicklungspartnern, aber das Ziel des Unternehmens ist sehr interessant und kann sich auf dem Markt sicherlich etablieren.

Die komplette Serie:

Heidelberger Innovationsforum – Teil 1

Heidelberger Innovationsforum – Teil 2

Heidelberger Innovationsforum – Teil 4

Heidelberger Innovationsforum – Teil 5

Heidelberger Innovationsforum – Teil 6

Heidelberger Innovationsforum – Teil 7

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21
Jun 2010

Saubere Geschäftsideen beim 9. Heidelberger Innovationsforum – Teil 2

Klimaschutz aktuell, Wirtschaft, Zukunft

Am 22. April 2010 präsentierten beim 9. Heidelberger Innovationsforum 25 neu gegründete Unternehmen ihre Geschäftsideen für nachhaltige, saubere  und ökologische Produkte und Technologien den angereisten Wirtschaftsexperten, Investoren und Pressevertretern. Bei der Darstellung in der Villa Bosch konnten die Cleantech-Teams ihre Entwürfe vorstellen und für finanzielle Unterstützung werben. Die zweiten 3 Unternehmen und ihre innovativen Ideen präsentieren wir hier.

Helianth Systems Ltd.

Christiane Schütze von Helianth Systems Ltd. aus London überzeugte bei der Skype-Präsentation die anwesenden Investoren mit einer preiswerten aber effizienten und sauberen Möglichkeit. So kann Wasser mit Hilfe von Solar in kleinen Haushalten erhitzt werden. Schütze verblüffte damit, lediglich nur 150.000 Euro zu benötigen, um einen Prototyp fertig stellen zu können. Aber dieser kleine Betrag scheint eher etwas für einen Business Angel zu sein und geringer für eine VC-Firma.

VIAK GmbH Dept. Revosol

In den vergangenen Jahren hat sich REVOSOL, in Person von Rüdiger Meyer, mit der thermischen Energiespeicherung mit Hilfe von Petroleum beschäftigt. Die Wirkung: Durch eine Kombination aus Petroleum und Graphit-Schichten konnte die Speicherkapazität um 50 Prozent vergrößert werden. Das aus Kirchlinteln stammende Unternehmen hat ein Patent auf die eigene Erfindung angemeldet.

h-tec Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH

Das Unternehmen, welches seit Jahren Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie für Schulen und Universitäten vertreibt, will eine besonders kostensparende PEM-Brennstoffzelle auf den Markt bringen. Deswegen sucht Uwe Küter aus Lübeck mit seiner Firma h-tec Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH rund 1,8 Millionen Euro “Venture Capital”.

Die komplette Serie:

Heidelberger Innovationsforum – Teil 1

Heidelberger Innovationsforum – Teil 3

Heidelberger Innovationsforum – Teil 4

Heidelberger Innovationsforum – Teil 5

Heidelberger Innovationsforum – Teil 6

Heidelberger Innovationsforum – Teil 7

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2
Jun 2010

Möglichkeiten regenerativer Stromerzeugung

Technik, Zukunft

Bis vor wenigen Jahren gab es für die Herkunft von Strom nur eine gängige Erklärung: Der kommt aus der Steckdose! Mehr interessierte keinen. Das hat sich seit den 80er Jahren Stück für Stück geändert, nachdem die Folgen für die Umwelt durch das Waldsterben oder die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl nicht mehr zu übersehen waren. Die Verbraucher begannen immer kritischer zu werden und begannen die Herkunft ihres Stroms zu hinterfragen und forderten sauberen Strom ein, der aus regenerativen Energien gewonnen wird. Neben der Windkraft und Wasserkraftwerken mit denen im großen Maßstab Strom erzeugt werden kann, trat auch die Solarenergie immer mehr in den Vordergrund, denn die kann, bei entsprechenden Voraussetzungen, sogar auf dem eigenen Hausdach gewonnen werden.

Die Windkraft wird längst nicht mehr nur durch wenige Windräder gewonnen, sondern auch in immer größeren Windparks, oder in Offshore-Anlagen auf dem offenen Meer. Momentan stammen ungefähr 10 Prozent des deutschen Energieverbrauchs aus der Windkraft. Aber auch wenn die Windkraft keine Umweltverschmutzung anrichtet, oder radioaktiven Müll erzeugt, ist sie dennoch nicht unumstritten, da immer wieder Vögel in den Windrädern verenden, oder sie durch ihren Lärm, insbesondere in den Offshore Anlagen die Meerestiere massiv beeinträchtigen.

Die Energiegewinnung durch Wasserkraftwerke deckt in Deutschland nur einen verschwindend geringen Anteil an der Gesamtproduktion, in Norwegen werden dagegen nahezu 100% des Energiebedarfs durch Wasserkraft gedeckt, in Österreich mehr als die Hälfte und in der Schweiz über 60%. Die Wasserkraft ist eine der saubersten Arten der Energiegewinnung, erzielt ihre höchste Effektivität aber nur in Regionen mit großem Gefälle und ist deshalb im Flachland kein probates Mittel zur Stromerzeugung.

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