Für eine Welt ohne Atomstrom

6
Aug 2010

CO2-Endlagerung – Hoffnung oder Gefahr?

Umwelt, Verantwortung

CO2 ist ein Begriff, der besonders in den letzten Jahren immer mehr Anlass für Schlagzeilen mit bedrohlichen Titeln war. Egal, ob „Klimakiller: CO2“ oder „Klimakatastrophe durch CO2“, inzwischen ist man sich einig, dass Kohlendioxid einer der Hauptgründe für den Klimawandel ist, der sowohl Fauna als auch Flora in Bedrängnis bringt. Unglücklicherweise produzieren wir dieses unsichtbare, geruchlose Gas am laufenden Band. Ob beim Autofahren, beim Heizen, ja selbst beim Atmen, nirgendwo ist man vorm CO2-Produzieren sicher. Allerdings ist es bei vielen industriellen Abläufen und Produktionen möglich, die immensen Massen an CO2, die als Nebenprodukt anfallen, aufzufangen. Hier stellt sich jedoch die Frage „Wohin damit?“. Die meisten Forscher sind der Ansicht, dass eine unterirdische Lagerung die beste Möglichkeit wäre, dem CO2-Problem Herr zu werden oder es zumindest einzudämmen. Doch ähnlich wie bei der Endlagerung von radioaktivem Müll, gibt es auch hier Gefahren, die man nicht unterschätzen sollte.

Häufig wird eine Lagerung in alten Kohleflözen, ehemaligen Erdöl- und Erdgaslagerstätten sowie in Hohlräumen von stillgelegten Tagebauschächten vorgeschlagen; die meisten Forscher sind jedoch der Meinung, dass ein anderer Plan die beste Lösung wäre. Dieser sieht vor, das aufgefangene CO2 in 800 Meter tiefe Sedimentschichten mit salzwassergefüllten Poren zu pressen. Durch den starken Druck in dieser Tiefe, wird das CO2 stark komprimiert, wodurch die Gesteinsschichten als natürliche Pressluftflaschen fungieren. Das mag auf der einen Seite wie eine elegante Lösung zur Endlagerung klingen, doch auf der anderen Seite birgt es auch Gefahren. So verdrängt das CO2 das Salzwasser in den Poren, welches sich dann seinen Weg selbst sucht und an Orten mit geologischen Störzonen in Grund- und damit auch Trinkwasser eindringen kann. Zudem kann der Verpressungsdruck des Kohlendioxids über dem Formationsdruck des Gesteins liegen, wodurch Erschütterungen des Erdreichs und sogar richtige Erdbeben auftreten können. Außerdem hat CO2 die Eigenschaft auszugasen, wenn es mit Grundwasser unter Druck zusammengepresst wird. Dieses Phänomen kennt jeder, der sein Sprudelwasser zu Hause selbst macht. Kommt es dann zu einem unterirdischen Riss, könnte es zum Ausbruch eines Kalkwassergeysirs kommen, ähnlich wie beim raschen Aufdrehen einer Sprudelflasche. Die allergrößte Gefahr geht jedoch vom langsamen und schleichenden Ausgasen des CO2 aus. Hierbei wird das eingelagerte Kohlendioxid nicht nur wieder an die offene Atmosphäre abgegeben, sondern es wird auch zu einer erhöhten CO2-Luftkonzentration über dem Endlagergebiet führen, was zu vielen Todesfällen durch Ersticken führen kann.

Das Problem der Forscher sollte also nicht die Endlagerung von CO2 sein, sondern die Entwicklung von Maßnahmen CO2 zu verringern und insgesamt weniger zu produzieren. Ein Problem einfach unter den Teppich bzw. das Erdreich zu kehren, löst es nicht und kann zu noch größeren Problemen führen, wie man es am Beispiel der Endlagerung von radioaktivem Müll sieht.

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27
Jul 2010

Flugzeug Solar-Impulse absolviert ersten 24 Stunden Non-Stop Flug

Verantwortung, Zukunft

Solarenergie ist in aller Munde. Als Alternative zu fossilen Energieträgern soll sie eines Tages unter anderem unsere Kohlekraftwerke und Atommeiler ersetzen. Schon heute haben Tausende Menschen allein in Deutschland Solarpanele auf den Dächern, um daraus Energie zu gewinnen. Die Möglichkeiten der Sonnenenergie scheinen mannigfaltig und so ist es kein Wunder, dass diese Entwicklung auch Einzug in die Luftfahrtindustrie hält.

Solar-Impulse ist ein Solarflugzeug vom Schweizer Bertrand Piccard. Knapp 22m lang und mit einer Spannweite von 63m (entspricht etwa einem Airbus A340) soll es vollbestückt mit Solarzellen die vier Elektromotoren mit einer Spitzenleistung von 7,4KW (10PS) antreiben. Über Nacht kommen dann die Lithium-Polymer Akkus zum Tragen, welche das Flugzeug für einige Stunden betreiben. Es ist das erste Mal, dass ein solarbetriebenes Flugzeug 24 Stunden Non-Stop mit Besatzung (1 Pilot) fliegt.

Doch Piccard träumt schon weiter und so kann man diesen Flug des Prototypen eher als Test für spätere Vorhaben bezeichnen. Ein späteres Flugzeug mit sage und schreibe 120m Spannweite soll dann eine Weltumseglung in 4 Etappen zu jeweils 3-4 Tagen ermöglichen und so zeigen, dass die Technik ausgereift ist, um evtl. später kommerziell genutzt zu werden. Für unsere Umwelt wäre es sicher eine sehr erfreuliche Nachricht. Immer vorausgesetzt, dass die Erzeugung der Solarzellen unter umweltgerechten Bedingungen erfolgen kann und die CO2-Last nicht unnötig erhöhen wird.

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19
Jul 2010

GruenHausEnergie.de in neuem Glanz

Verantwortung, Zukunft

Grünhausenergie websiteOptisch mögen wir uns verändert haben, doch im Kern bleibt alles beim Alten. Von den Neuerungen können Sie jedoch nur profitieren. Wenn der grüne Strom noch ein Fremdwort für Sie ist, sind Sie im Bereich Ökostrom an der richtigen Stelle. Hier werden Sie über alles informiert, was es über die umweltschonende Energie zu wissen gibt. Nicht nur einige gute Gründe für einen sinnvollen Wechsel sind dort gelistet. Für eine durchdachte Entscheidung erhalten Sie noch genauere Informationen zur Herkunft und der Mischung unseres Ökostroms, welche die ausgezeichnete Qualität von GrünHausEnergie ausmachen. Sollten Sie sich für unseren Ökostrom entscheiden, oder längst entschieden haben, können Sie im Bereich Tarife noch einmal genau nachlesen, was Sie unser 100% saubere Ökostrom kostet. Dabei erfahren Sie nicht nur, wie günstig umweltschonende Energie sein kann, sondern werden für die bewusste Einsparung von Energien auch noch belohnt.

EnergiespartippsWenn Sie dauerhaft Ökostrom und Geld sparen wollen, sind Sie bei den Stromspartipps genau richtig. Hier werden Sie rund um das Thema Energiesparen informiert, angefangen bei der Wahl der richtigen Glühbirne, bis hin zur sinnvollen Verwendung von elektronischen Haushaltsgeräten. Sie können überall sparen!  Eine besondere Hilfe kann Ihnen dabei unser neuer Energiesparrechner sein. Er informiert Sie genau über Ihr Einsparpotential! Sollten Sie Fragen dazu haben, steht Ihnen nach wie vor unser Service zur Verfügung. Ob Sie Ihre Daten ändern oder Ihren Zählerstand melden wollen, oder nach Antworten suchen – in jedem Fall werden Sie im Service-Bereich fündig. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, finden Sie dort ebenso die Möglichkeit, über das Kontaktformular direkt mit uns in Verbindung zu treten. Um Ihnen einen Wechsel zu GrünHausEnergie noch leichter zu machen, finden Sie außerdem in der neuen Wechselhilfe eine anschauliche Darstellung des Ablaufs. Vom Auftrag bis zur Vertragsbestätigung sehen Sie in zeitlicher Abfolge jeden Schritt, der Sie dem Ökostrom bei GrünHausEnergie näher bringt.

Die neue Seite von GrünHausEnergie: hier bleiben keine Fragen offen!

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12
Jul 2010

Wer oder was sind LOHAS?

Verantwortung, Zukunft

LOHAS – was  bedeutet das eigentlich? In letzter Zeit bin ich im Internet immer häufiger auf diesen Begriff gestoßen, doch was steht dahinter? Falls es Ihnen genau so gehen sollte wie mir, lesen Sie entspannt weiter und die Begriffsverwirrung hat ein Ende.

LOHAS steht für „Lifestyle of Health and Sustainability“ (Lebensstil für Gesundheit und Nachhaltigkeit). Wie der Name schon sagt, geht es um Gesundheit und Nachhaltigkeit, was sich durch ein nachhaltiges, umweltbewusstes Denken und dem damit einhergehenden Konsumverhalten äußert. Gezielte Produktauswahl durch aufgeklärtes Denken ist nur ein Aspekt davon. In erster Linie geht es um bewusstes Handeln, Stressfreiheit, Entschleunigung des Alltags und ethische und soziale Werte. Ein Gedanke, der hinter diesen Worten steht, ist die Unterstützung von innovativen Unternehmen, die sich mit diesen Grundsätzen identifizieren und dadurch eine Alternative zum Massenkonsum und der Geiz ist Geil Mentalität bieten.
Langfristiges Ziel dabei ist, Unternehmen durch sinkende Nachfrage unter Druck zu setzen, um ihre Unternehmensphilosophie zu ändern. Dies würde zu einem verstärkten Angebot von gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Produkten und Dienstleistungen führen. Die hohe Affinität zum Internet ließ schon viele Interessengruppen entstehen, deren Ziel die Verbreitung von Informationen rund um diesen Lebensstil ist, um möglichst viele interessierte und kritisch denkende Menschen zu erreichen. Zu diesen Informationen zählen Natur- und Outdoorurlaub, Bioläden, fair Trade Produkte, innovative Unternehmen, grüne Technologien und vieles mehr.

Zu den Vertretern der LOHAS’ zählen oftmals Menschen mit einer hohen Bildung und einem überdurchschnittlichen Einkommen; in den USA zählen ca. 30 % der Verbraucher zu diesem Typ, in Deutschland ca. 15 %, Tendenz steigend. In den USA wurde das Phänomen im Jahr 2000 erstmals von dem Soziologen Paul Ray in dem Buch „The Cultural Creatives: How 50 Million Are Changing The World“ beschrieben; in Deutschland wurde es durch Eike Wenzel und durch Matthias Horx’ Zukunftsinstitut mit der Studie „Zielgruppe LOHAS“ 2007 populär.
Zusammenfassend steht hinter diesem Begriff das Bewusstsein für die Endlichkeit der Ressourcen und der Notwendigkeit einen Lebensstil zu entwickeln, der es den nachfolgenden Generationen erlaubt, die Erde in einem gesunden ökologischem Gleichgewicht vorzufinden.

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7
Jul 2010

Strom ist nicht gleich Strom – zertifizierter Strom von GrünHausEnergie

GrünHausEnergie, Umwelt, Verantwortung

Steckdose„Strom kommt aus der Steckdose, und im Grunde ist es doch egal, von welchem Anbieter dieser geliefert wird.“ – Das ist ein Gedanke, der allerdings nicht ganz zutrifft. Wenn dies wirklich stimmen würde, müssten wir auch nicht darüber nachdenken, welche Eier wir kaufen oder was wir unseren Kindern zu essen geben. Babynahrung ist zum Beispiel fast immer “Bio”, was zu dem Rückschluss führen müsste, dass alles andere ungesund ist und unseren Kindern nicht vorgesetzt werden sollte.  Warum also heißt “Bio” eigentlich “Bio”? Sollte dann nicht alles andere „Gen“ heißen?

Es ist die Einstellung eines Jeden, welche die Entwicklung unseres Umfeldes bestimmt. Mit Strom sieht es genauso aus. Bei einem Umzug in ein Haus oder in eine neue Wohnung, wird uns ein Anbieter vorgegeben, ohne dass wir gefragt werden, ob wir dieses Unternehmen überhaupt unterstützen möchten. Und „unterstützen“ ist bei Strom ein wirklich wichtiges Schlagwort. Strom ist ein homogenes Produkt, welches sich nur bei der Produktion unterscheidet. Genau an diesem Punkt setzt GrünHausEnergie an und entfernt sich damit von den altertümlichen Gebräuchen der Stromerzeugung. Mit unseren monatlichen Beiträgen als Endverbraucher an unseren Stromversorger ermöglichen wir es dem Unternehmen, seine Ziele weiter zu verwirklichen und mehr Geld in seine Strategien zu investieren. Wollen wir etwa mehr Kohle- und Kernkraftwerke? Ich habe noch keine Demonstration eines Dorfes erlebt, das sich gegen den Bau eines Windkraftwerks gestellt hat.

Der grüne Strom bietet viele Vorteile, die vielleicht nicht direkt spürbar sind, aber schon  in ein paar Jahren zu positiven Veränderungen führen werden. GrünHausEnergie hat es sich damit zum Ziel gesetzt, die Welt zu verbessern und 100% regenerative Energie anzubieten, womit sie erst vor kurzem wieder vom TÜV Nord zertifiziert wurden. Somit ist der Verbraucher definitiv auf der sicheren Seite!

PS: Der Wechsel zu GrünHausEnergie sorgt nicht nur für ein gutes Gewissen, es funktioniert auch noch ganz unkompliziert. ;)

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25
Jun 2010

Was grillst du? Ein Blick über den Fleischtellerrand

Bio, Verantwortung

Wenn die Grillsaison einmal eröffnet ist, dann gibt es kein Halten mehr. In Gärten, Parks, auf Balkonen und an Seeufern rauchen die Grills und  es steigen (mal mehr, mal weniger) aromatische Düfte auf. Begibt man sich auf Feldforschung, entdeckt man schnell, dass es für deutsche Griller nur ein Motto gibt: „Fleisch ist mein Gemüse“.
Fisch, Käse und Gemüse werden allenfalls als Begleiterscheinungen geduldet. In der Regel ist dafür auch gar kein Platz zwischen Bratwürsten, Steaks, Fleischspießen, Bouletten, Hühnerflügeln und Lammkoteletts. Dabei geht es vor allem um die Masse, denn wer grillt, will satt werden – ja regelrecht übersatt. Jägermeister, Underberg und Kümmerling sollen schließlich auch noch was zu tun bekommen.
Die Qualität des Fleisches interessiert beim Grillen die Wenigsten so richtig. Dabei sollte man als Verbraucher schon zweimal hinschauen, nach all den Lebensmittelskandalen der letzten Jahre.

QS LogoDas sehr oft zu findende „QS“ Siegel beispielsweise soll geprüfte Herkunft, Aufzucht und Verarbeitung von Fleisch garantieren. Leider bietet dieses Prüfzertifikat immer wieder Schlupflöcher und schützt den Verbraucher und, was noch viel schlimmer ist, das Tier nicht vollständig. Hier ist immer noch dringender Handlungsbedarf erforderlich.

Eines der sichersten Prüfsiegel ist nach wie vor das „Bio“ Zertifikat, denn wer im Produktionskreislauf gegen Biorichtlinien verstößt, muss mit massiven Sanktionen rechnen. Zudem ist Biobauern die Massentierhaltung, die Fütterung mit genveränderten Futtermitteln und der Einsatz vielfältiger Hormone verboten. Biofleisch ist zwar in der Regel teurer, dafür schmeckt man aber den Unterschied. Wer also mit einem guten Gewissen sein Fleisch genießen möchte, sollte auf die Herkunft und vielleicht nicht unbedingt auf Masse achten. Außerdem können Auberginen, Mais und Co. schließlich auch satt machen und schmecken dazu auch noch köstlich.

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