Für eine Welt ohne Atomstrom

25
Feb 2011

Das ökologische Haus – Gesunde Isolation dank Kokosfaser und Flachs

Umwelt

Manchmal sind wir schon ein wenig erschrocken, wenn wir einige Umbauten vornehmen und erkennen, mit was für Stoffen unsere Wände gefüllt sind. Dabei gibt es längst wesentlich gesündere Varianten, die uns nicht nur ein gewisses Gesundheitsrisiko abnehmen, sondern auch in ihrer Herstellung und ihrem Abtransport klima- und umweltfreundlich daherkommen und selbstverständlich aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Da gerade in dem Bereich Isolierung/Dämmung die meisten noch gar nicht alle Möglichkeiten kennen und Vorurteile wie das Müsli-Image bestehen, sehen wir uns quasi gezwungen, mal ein paar gesunde und vor allem ökologisch unbedenkliche Varianten aufzuzeigen.

Kokosnüsse sind nicht nur lecker, die in ihnen enthaltenen Fasern sind extrem stabil und zeichnen sich durch eine hohe Wärme- und Schalldämmungseigenschaft aus. Die pflanzeneigenen Gerbstoffe haben eine hohe Beständigkeit vor dem Verrotten und wirken selbstverständlich feuchtigkeitsregulierend. Es gibt zwar auch einen kleinen Nachteil mit Blick auf den Brandschutz, ein geringer Zusatz an Borsalzen oder Ammoniumsulfat merzt diesen kleinen Makel jedoch aus.

Zugegeben, Hanf hat nicht den besten Ruf, für die Isolierung ist die Kulturpflanze aber absolutes Gold wert. Entscheidend ist der Stengel der Pflanze, welcher gebrochen und gewalzt wird. Durch Borsalze wird die geforderte Brandschutzklasse erreicht, gelegentlich Polyester als Stützfaser verwendet. Als Thermo-Hanf bekannt, eignen sich diese Fasern aufgrund ihrer guten Werte in Bezug auf Wärmedämmung und Schallisolierung für Dämmmatten und Vliese.

Auch Flachs ist eine der ältesten Kulturpflanzen, wurde er doch schon in der Steinzeit verwendet. Wie beim Hanf ist es der Stengel, der die entscheidenden Fasern liefert. Mechanisch aufgearbeitet wird die Bastschicht von den Fasern entfernt, um dann anschließend zu Faservlies verarbeitet und durch den Klebstoff Stärke zu Dämmplatten zusammengefügt zu werden. Auch hier benötigen wir den Zusatz von Borsalzen und wie die anderen zwei ist auch Flachs fäulnisresistent sowie feuchtigkeitsregulierend und zeichnet sich durch perfekte Werte im Bereich Wärmeregulierung und Schallisolierung aus.

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18
Feb 2011

Das ökologische Haus – Verschwenden Sie kein Wasser!

Grünes Leben, Umwelt

127 Liter Wasser verbraucht der deutsche Durchschnittsbürger am Tag in einem gewöhnlichen Haushalt. Hauptverschleißort ist die Toilette, gut ein Drittel der Wassermenge spülen wir in die Kanalisation, hinzu kommen Kochen, Waschen und bei einigen die Bewässerung des Gartens. Zwar sind diese Dinge nicht gerade unwichtig für unser Leben, doch immer wieder muss die Frage nach Verbesserungsmöglichkeiten gestellt werden. Gerade in Bezug auf das Wasser gibt es eine, die den zahlreichen Trinkwasserverschleiß eindämmen könnte. Der Schlüssel lautet Regenwassernutzung und längst hat sich das System um Zisterne und Filter bewährt.

Eigentlich ist so eine Konstruktion relativ simpel aufgebaut. Durch einen Regenwasserfilter gelangt das Wasser von der Dachrinne in einen Wasserspeicher, der je nach Bedarf und Grundstücksgröße innerhalb des Hauses in Form von Kunststofftanks oder außerhalb beispielsweise mit Betonzisternen gebaut werden kann. Um den Überlauf zu verhindern, benötigt die Anlage einen Kanalanschluss, mittels Saugpumpe gelangt das Wasser zu den Verbrauchsstellen, ein Leitungsnetz ist also ebenso wichtig. Falls es mal nicht so viel regnet, schleust die Anlage automatisch Trinkwasser ein, so sitzen Sie garantiert nie auf dem Trockenen. Ebenfalls sehr nachhaltig gestaltet sich eine Grauwasser-Wärmerückgewinnungsanlage. Denn auch unser Dusch-, Bade- und Waschmaschinenwasser geht verloren, wenn wir uns nicht darum kümmern. Die Anlage erfasst das Grauwasser, säubert es per Filter und erwärmt es, damit Sie es wieder warm zurückbekommen.

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16
Feb 2011

Unsere Wälder bekommen die falsche Ernährung

Umwelt, Verantwortung

Mit der Ernährung ist das so eine Sache. Wir wissen teilweise, dass wir das Falsche essen bzw. trinken und tun es dennoch, nicht weil wir blind sind, sondern weil es in unserer Natur liegt, dem Genuss zu verfallen. Zumindest sind wir aber in der Lage, unsere Ernährung wenigstens teilweise zu überwachen, sie zu optimieren. Bäume können das nicht, sie leben von dem, was da ist und wenn nur Schlechtes da ist, ernähren sie sich folgerichtig schlecht.

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium nun in seinem Bericht für das Jahr 2010 offenlegte, befindet sich die deutsche Waldsituation in einem Tief, welches bereits seit Jahren anhält. Zwar konnte in Bezug auf die generelle Entwicklung ein positiveres Fazit gezogen werden als im vergangenen Jahr, 38% der Bäume ohne Kronenverlichtung (Blatt-/Nadelverlust) sind trotzdem erschreckend wenig. Quotenbringer ist die wieder erstarkte Buche, die deutsche Eiche hingegen leidet immer mehr.

Das große Problem bleibt die hohe Stickstoffmenge, die durch die Massentierhaltung in die Wälder gelangt und dort einen Überschuss an Nährstoffen auslöst. So legt der Baum am Stamm und der Krone zu, die Wurzeln jedoch stagnieren im Wachstum und lebenswichtige Nährstoffe aus dem Boden werden nicht aufgenommen. Interessant ist, dass im Gegensatz zu dem internationalen Durchschnitt Deutschlands Waldfläche weiter zunimmt und mittlerweile die größten Holzvorräte in Europa aufweist. Als Fazit bleibt stehen, dass wir zwar an Quantität zunehmen, die Qualität jedoch in einer dramatischen Krise anzusiedeln ist.

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16
Feb 2011

Trifft die vernichtende Kugel bald unseren Regenwald?

Grünes Leben, Umwelt, Verantwortung

Russisches Roulette ist ein gefährliches Spiel, es geht um Leben und Tod. Metaphorisch gesehen kann es mittlerweile auf jede brenzlige Situation übertragen werden. Die Hauptprotagonisten sind dadurch nicht in jedem Fall ein Revolver und die eine entscheidende Kugel, die das Leben auslöscht. In unserer momentanen Lage können wir Menschen uns als diesen Revolver sehen, denn wir sind es, die jene Kugel auf die verschiedensten Dinge richten, unsere Tierwelt zum Beispiel, in der mehr und mehr Arten von der Erdoberfläche vertrieben werden. Auch unsere Natur könnte zu unserem Opfer werden, der hohe CO2-Ausschuss, den wir durch unseren modernisierten, technologisch geprägten Way of Life produzieren, spielt dabei unsere Kugel.

Wir richten sie auf das, was uns anscheinend nicht wichtig ist, wie zum Beispiel das Amazonasgebiet. Sechs Millionen Quadratkilometer sind es momentan noch, die wir als Regenwald bezeichnen können. Die Fläche schwindet und wird aufgrund unserer Lebensweise gar selbst zum Zerstörer, wie brasilianische Forscher nun herausgefunden haben. Liegt die normale Kohlenstoffdioxid-Absorptionsrate bei gut 1,5 Milliarden Tonnen, löste das zahlreiche durch CO2-Ausschuss verursachte Baumsterben gar eine Menge von rund fünf Milliarden Tonnen aus, die der Regenwald nun selbst freisetzt. Damit liegt die Schadensrate nur knapp unter derjenigen, welche die USA im Jahr 2009 verursachte. Wir sind also nicht nur in der Lage, Dinge zu zerstören, wir sorgen dafür, dass sie es irgendwann selbst tun.

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9
Feb 2011

Das Auto fährt auch ohne Öl

Umwelt, Zukunft

Der liebste Freund des Mannes ist entweder ein anderer Mann oder sein Hund oder, in nicht gerade wenigen Fällen, sein Auto. Wir fahren viel Auto, häufig selbst Strecken, die man ohne Langstreckenlauferfahrung auch zu Fuß bewältigen könnte. Doch dabei bleibt es nicht, denn während Alexander der Große früher mit seinen Männern zu Fuß durch die ganze Welt gepilgert ist, nehmen wir heute ein Flugzeug, um den Euphrat zu bezwingen. Oder wir fahren per Schiff oder mit der Bahn. Wir machen quasi alles mobil, ob wir reisen, zur Arbeit fahren oder eben nur zum Supermarkt um die Ecke.

Durch die hohe Nutzung und eine steigende Weltbevölkerung belasten wir damit immer mehr die Umwelt. Ganz weit vorne ist dabei Europa, wodurch sich die EU zu Maßnahmen gezwungen sieht und mit Reformen und Innovationen bereits seit Jahren gegenzusteuern versucht. Eine neue Studie hat nun ergeben, dass sich gerade auf Transportmittel bezogen ein Umschwung zu schadstoffärmeren Kraftstoffen erkennen lässt. Bis 2050 soll es möglich sein, den gesamten Verkehr innerhalb der EU ohne Öl ablaufen zu lassen und stattdessen durch alternative Kraftstoffe zu stemmen, wodurch letztlich dem viel zu hohen CO2-Ausstoß ein Ende gesetzt werden soll. Wie genau das geschafft werden will, ist noch nicht geregelt, da es auch nicht zu einem 1zu1-Ersatz kommen wird, sondern man verstärkt auf Mischformen setzen möchte, die dann auch noch von Transportmittel zu Transportmittel differenziert ausgewählt werden.

Für Kurztrips mit dem Auto soll das Wundermittel Strom heißen, für längere Wege dagegen Flüssiggas. Beim Flugzeug möchte man zum Beispiel auf Kerosin setzen, das aus Biomasse hergestellt wird. So oder so sollen die neuen Varianten über die alten Infrastrukturen ermöglicht werden, wenngleich gerade die Produktion einer Veränderung bedarf. Synthetische Kraftstoffe brauchen Fläche, so entsteht eine neue Konkurrenz für etwas noch Wichtigeres als unsere Beförderung, nämlich für unsere Versorgung mit Lebensmitteln.

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7
Feb 2011

Das ökologische Haus – Warm und hell soll´s sein

Grünes Leben, Umwelt

Was nützt uns ein umweltfreundlich aufgebautes Haus, das allein mit ökologischen Baustoffen errichtet wurde, wenn wir den Effekt woanders gleich wieder zunichte machen? Was nützt uns eine gesunde Hülle, wenn wir den Körper von innen heraus zerstören? Gerade bei den Themen Strom- und Wärmegewinnung sollte längst auch der Otto Normalverbraucher schon mal auf die dort mehr oder weniger verborgenen Gefahrenquellen für die Umwelt getroffen sein. Es ist zu einer wahren Grundsatzentscheidung geworden, ob wir uns für Energieträger entscheiden, die als fossil oder als umweltbelastend einzustufen sind oder eben für die regenerativen Varianten. Längst gibt es Energieanbieter, wie auch GrünHausEnergie, die sich klar zu den erneuerbaren Energien bekannt haben. Bei diesen ist eine Umweltbelastung ausgeschlossen, das Klima wird geschützt und auf kurz oder lang wird dies auch die ökonomisch lukrativere Variante sein.

Im Gegensatz zu den konventionellen Energieträgern wie Kernenergie gibt es hier eine große Vielfalt an Möglichkeiten. So ist es unter anderem möglich aus Wind, Wasser oder Sonne Energie zu gewinnen. Die Erkenntnisse in Bezug auf die Solarenergie haben sich in den letzten Jahren enorm ausgeweitet, und da die Sonne letztlich den größten Energieträger stellt, der uns bekannt ist, versteht es sich von selbst, dass wir diese Kraft mehr nutzen sollten. Die dazugehörige Technik bezeichnet man als Photovoltaik. Sie spiegelt sich in den wunderbar aussehenden Solarplatten, die auf den Dächern von Häusern Solarenergie in elektrische Energie umwandeln und somit Strom erzeugen, wider. Auch in der Erde steckt eine potenzielle Kraft, die wir mehr nutzen sollten. Mit Hilfe der Erdwärme ist es mittlerweile möglich, die Wärme in einem ganzen Haus allein durch regenerative Energien zu gewährleisten. Durch eine Wärmepumpe kann man mit einer Erdwärmeheizung ein Haus komplett heizen oder kühlen, je nach Bedarf. Dies ist für die Natur vollkommen unbedenklich. Selbst Strom kann durch die korrekte Aufbereitung gewonnen werden.

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