Für eine Welt ohne Atomstrom

23
Jun 2010

Klimawandel – die Erde wird wärmer

Umwelt, Verantwortung

Das Wort Klimawandel ist in der heutigen Zeit in aller Munde. Doch was bedeutet Klimawandel überhaupt und welche Konsequenzen hat der Klimawandel für unser Ökosystem?

Klimawandel, auch als globale Erwärmung bezeichnet, ist ein Phänomen, welches den beobachteten Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre als auch die Erwärmung der Meere bezeichnet.
Die Beobachtung bezieht sich auf die vergangenen Jahrzehnte.

Nach aktueller wissenschaftlicher Auffassung, ist hierfür die Verstärkung des natürlichen Treibhauseffektes durch menschliches Einwirken verantwortlich. Dieses Einwirken ist bedingt durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe, der nahezu weltweiten Rodung von Wäldern, sowie einer auf Massenproduktion ausgerichteten Land- und Viehwirtschaft.
Durch diese Faktoren wird das Treibhausgas Kohlendioxid Co2 und viele weitere Treibhausgase in der Erdatmosphäre angereichert. Der Effekt, der dadurch verursacht wird, ist vergleichbar mit dem in einem Gewächshaus, das besser gegen Wärmeverlust isoliert wird.
Die Wärmestrahlung der Erde wird nicht mehr in ausreichendem Maße in das Weltall abgestrahlt und eine dementsprechende Erwärmung der Erde setzt ein.
Die daraus resultierenden Folgen sind der steigende Meeresspiegel bedingt durch das Schmelzen der Pole, das Schmelzen von Gletschern, die veränderten Niederschlagsmuster, Überschwemmungen und zunehmend extremen Wetterbedingungen.  Daraus resultieren Katastrophen, wie beispielsweise  die zunehmenden Dürren, welche in den verschiedensten Regionen ernsthafte Konsequenzen für die Nahrungsmittelproduktion nach sich ziehen und ein Leben für Mensch und Tier immer mehr erschweren.

Der Weltklimarat liefert aktuelle Erkenntnisse und Prognosen hinsichtlich des Klimawandels und ist Teil der Grundlage für politische Diskussionen zu dem Thema.
Was können wir tun? Viele Menschen fragen sich angesichts dieser erschreckenden Nachricht was sie persönlich in ihrem Alltag tun können. Ein Umdenken ist gefordert. Der Umstieg von konventionellen zu einem regenerativen Energieerzeuger kann ein Anfang sein. Weitere wichtige Faktoren, die Sie persönlich beeinflussen können, ist das Umdenken zu einem nachhaltigen Konsum und einem umweltbewussten schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde. Auf diesem Blog finden sie zukünftig weitere nützliche und alltagstaugliche Tipps zu einem nachhaltigen umweltbewussten Leben. Wir freuen uns auf ihr Interesse. Denn wir haben nur eine Erde an unsere Kinder zu vererben.

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22
Jun 2010

Das Ozonloch Teil 1 – Entdeckung – Entstehung – Ursachen

Umwelt, Verantwortung

Die Ozonschicht umgibt unsere Erde in etwa 14 bis 35 Kilometer Höhe und schützt Mensch und Umwelt vor ultravioletter Strahlung der Sonne. Das Ozon mindert die Intensität der ultravioletten Strahlung, welche die Erdoberfläche erreicht, ohne dessen Schutz kein höheres Leben auf der Erde möglich wäre. Dieser natürliche Schutzschild ist vergleichsweise dünn, und wir haben ihm in den letzten 30 Jahren sehr viel Schaden zugefügt. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass die Ozonschicht immer größeren Schaden durch chemische Substanzen, die von Menschen in der Umwelt freigesetzt werden, nimmt. Diese stören nachhaltig das empfindliche Gleichgewicht unserer Atmosphäre.

Bereits 1974 warnten die Forscher Mario J. Molina und Frank Scherwood Rowland vor den Folgen von Fluorkohlenwasserstoffen (FCKW) für die Ozonschicht. Bestätigt wurde deren Warnung Ende der 70er Jahre. Zu dieser Zeit begann die Wissenschaft das stetige Sinken der Ozonwerte über der Antarktis zu untersuchen. Hier tauchte der Begriff Ozonloch zum ersten Mal auf. 1992 wurde auch über der Nordhalbkugel, in der Arktis während dem Frühjahr, das Entstehen eines Ozonlochs beobachtet. 1995 bekamen die beiden Forscher zusammen mit Paul J. Crutzen hierfür den Nobelpreis für Chemie.

Zwar gibt es auch natürliche Quellen, die schädigend für die Ozonschicht sind, wie etwa Vulkanausbrüche, doch nach aktuellem Forschungsstand ist das Entstehen des Ozonlochs durch die von Menschen in die Atmosphäre gebrachten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) bedingt.
Lange Zeit wurden große Mengen FCKW als Kühlmittel in Kühlschränken, als Treibgas in Spraydosen und zum Aufschäumen von Schaumstoff genutzt, da es für den Menschen nicht giftig ist. Seine schädigenden Auswirkungen sind erst seit den letzten Jahren zu spüren.

1989 trat das Montreal Abkommen, ein völkerrechtlicher Vertrag des Umweltrechts, in Kraft. Die unterzeichnenden Staaten verpflichteten sich darin „geeignete Maßnahmen zu treffen, um die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor schädlichen Auswirkungen zu schützen, die durch menschliche Tätigkeiten, welche die Ozonschicht verändern, wahrscheinlich verändern, verursacht werden oder wahrscheinlich verursacht werden“ (Präambel). Hiermit ging auch ein schrittweises Verbot der Herstellung, Produktion und Verwendung von FCKW einher. In Deutschland wurde dies 1991 auf nationaler Ebene konkretisiert, in der „FCKW-Halon-Verbotsverordnung“. Dies ist eine bundesrechtliche Verordnung von Ozonschichtabbauenden Halogenkohlenwasserstoffen. Am 1. Dezember 2006 wurde diese von der Chemikalien-Ozonschichtverordnung abgelöst. Zwar waren dies alles wichtige Schritte zum Schutze der Ozonschicht, jedoch werden diese Stoffe in der Atmosphäre nur schwer abgebaut und verbleiben dort je nach Stoff 45 bis 180 Jahre.

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18
Jun 2010

Energiesparlexikon: Wasserkraft

Umwelt

GrünHausStrom besteht derzeit zu 100% aus Wasserkraft, welche Fachterminologisch auch Hydroenergie genannt wird. Die Grundlage für Wasserkraft bilden der natürliche Wasserkreislauf und die drei Faktoren Verdunstung, Niederschlag und Wasserablauf.

Wasserkraft70 % der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Jeden Tag verdampft durch die Energie der Sonne Wasser in die Atmosphäre. Aus den sich daraus bildenden Wolken fällt das Wasser wieder zurück und in unsere Flüsse, welche dabei Turbinen antreiben, die über Generatoren Strom erzeugen. Die nutzbare Energiemenge ist dabei abhängig von der herab fallenden Wassermenge und der Fallhöhe: Je größer Wassermenge und Fallhöhe, umso größer die nutzbare Energiemenge.

Heute ist die Wasserkraft eine ausgereifte Technologie. Doch schon im europäischen Mittelalter wurde Wasserkraft für den Antrieb von Säge- und Papierwerken genutzt, und bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts wird mit Hilfe von Wasserkraft Strom erzeugt. Im Jahr 2009 erzeugten rund 7500 Wasserkraftanlagen in Deutschland 19. Milliarden Kilowattstunden Strom. Das entspricht 3,3% des gesamten deutschen Stromverbrauchs und einem Bedarf von 4,7 Millionen Haushalten.

Die Vorteile von Wasserkraft sind nicht von der Hand zu weisen: Wasserenergie hat eine hohe Wirkungskraft, verbraucht keine natürlichen Ressourcen und besitzt die Fähigkeit, Energie fast verlustfrei zu speichern. Das macht sie jederzeit verfügbar. Damit gehört Wasserkraft zu den bedeutendsten regenerativen Energiequellen.

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17
Jun 2010

Stromerzeugung durch Wasserkraft macht Hoffnung

Umwelt

Bis vor wenigen Jahren gab es für die Herkunft von Strom nur eine gängige Erklärung: Der kommt aus der Steckdose! Mehr interessierte keinen. Das hat sich seit den 80er Jahren Stück für Stück geändert, nachdem die Folgen für die Umwelt durch das Waldsterben oder die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl nicht mehr zu übersehen waren. Die Verbraucher begannen immer kritischer zu werden und fingen an, die Herkunft ihres Stroms zu hinterfragen, und forderten sauberen Strom ein, der aus regenerativen Energien gewonnen wird. Neben der Windkraft und den Wasserkraftwerken, mit denen im großen Maßstab Strom erzeugt werden kann, trat auch die Solarenergie immer mehr in den Vordergrund. Denn, bei entsprechenden Voraussetzungen,  kann diese sogar auf dem eigenen Hausdach gewonnen werden.

Wasserkraftwerk an der Donau Die Windkraft wird längst nicht mehr nur durch wenige Windräder gewonnen, sondern auch in immer größeren Windparks, oder in Offshore-Anlagen auf dem offenen Meer. Momentan stammen ungefähr 10 Prozent des deutschen Energieverbrauchs aus der Windkraft.
Die Energiegewinnung durch Wasserkraftwerke deckt in Deutschland nur einen verschwindend geringen Anteil an der Gesamtproduktion. In Norwegen werden dagegen nahezu 100% des Energiebedarfs durch Wasserkraft gedeckt, in Österreich mehr als die Hälfte und in der Schweiz über 60%. Die Wasserkraft ist eine der saubersten Arten der Energiegewinnung, sie erzielt höchste Effektivität und kann in Regionen mit großem Gefälle ein absolutes Wunder in der Energieerzeugung vollbringen.

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2
Jun 2010

Mülltrennung

Umwelt

Die Deutschen sind unbestritten Mülltrennungsweltmeister. Während bei unseren Nachbarn einfach alles, was anfällt, in einer Tonne landet, wird bei uns getrennt. Papier kommt in die Papiertonne, leere Flaschen ins Altglas, Essensreste in die Biotonne, Batterien werden im Supermarkt entsorgt und alles was Kunststoff ist, in die Gelbe Tonne gestopft. Was dann noch übrig bleibt, wandert in den Hausmüll.

Doch nicht nur zu Hause wird der Müll getrennt, sondern auch auf Bahnhöfen, in Schulen oder im Kino.

Während Papier und Glas direkt in die Wiederverwertung fließen, bleibt insbesondere Der Grüne Punkt seit seiner Einführung 1990 umstritten. Dieses Recyclingsystem wird vom Verbraucher direkt an der Supermarktkasse bezahlt, da der Hersteller die Kosten für die Entsorgung auf den Preis der Waren aufschlägt. Herrschte zu Zeiten der Einführung des dualen Systems vor allem Skepsis darüber, ob der getrennte Müll auch wirklich wiederverwendet wird, ist heutzutage vor allem umstritten, ob es Sinn macht den Müll getrennt zu sammeln, oder nicht viel zeitgemäßer wäre, den gesamten Müll in den modernen Mülltrennungsanlagen fachmännisch sortieren zu lassen und dann den verschiedenen Wiederverwertungskreisläufen zuzuführen. Insbesondere deshalb, weil trotz der zwanzig Jahre, welche die Gelbe Tonne nun schon im Dienst ist, immer noch mehr als die Hälfte der Verpackungen im Hausmüll landet. Abschließend ist diese Frage bisher noch nicht beantwortet worden. Aus dem dualen System ergeben sich auch immer wieder interessante Nebeneffekte. So wird beispielsweise die Anzahl unversteuert gekaufter Zigarettenpackungen anhand des Mülls errechnet.

Bis es eine neue Lösung für das Müllsystem geben wird, trennen wir weiterhin unseren Abfall, denn irgendwie hat man sich an die Mülltrennung gewöhnt. Schließlich  funktioniert es ja auch als eine Art Gewissensberuhigung.

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1
Jun 2010

Stylisch und umweltbewusst: Nachhaltige Mode ist jetzt cool!

Grünes Leben, Umwelt, Wirtschaft

Organic Cotton, Fair Trade, Nachhaltigkeit, Green Fashion, Bio-Baumwolle – das sind Begriffe, auf die man heute schon fast täglich trifft.  Zum Glück. Denn längst bedeutet umweltbewusstes Leben nicht mehr nur angestaubte Ökoläden oder Mode, die Kartoffel-Säcken gleicht. Ökokleidung, eher bekannt als Organic Fashion oder Eco Fashion, bezeichnet einen neuen Trend. Modebewusstsein und Nachhaltigkeit schließen sich nicht mehr aus.  Werte wie Qualität, Authentizität und Gesundheit gewinnen immer mehr an Bedeutung. Nicht ein Mehr an Konsum ist das, was zählt, sondern ein guter und nachhaltiger Konsum. Die neue Konsumentengeneration beschäftigt sich immer mehr mit den möglichen, negativen Folgen des Konsums und ist bereit neue Wege zu gehen. Man nennt diese neue Gruppe „LOHAS“ - Lifestyle of Health and Sustainability. Ein neuer Lifestyle ist geboren. Der Lifestyle des „sowohl als auch“.  So war noch vor ein paar Jahren nicht daran zu denken, dass eine Affinität zu Technik sich mit intensivem Naturbezug verträgt. Oder Genuss und Gesundheit wunderbar miteinander vereinbar sind. Werte – und umweltbewusst, so modern lebt man heute.

Viele Unternehmen machen es uns vor und gehen mit gutem Beispiel voran.
Stoffe werden aus natürlichen und nachhaltig produzierten Rohstoffen wie beispielsweise Baumwolle, Leinen oder Hanf gefertigt. Natürlich 100% biologisch und ohne Einsatz von Pestiziden.

Eines der ersten deutschen „grünen“ Mode Labels ist Armed Angels. 2007 mit einer Kollektion von 6 T-Shirts gestartet, findet man auf der Website mittlerweile eine ganze Kollektion, sowie befreundete Labels wie beispielsweise kuyichi, Terra Plana Schuhe oder Misericordia. Auch einige Stars wie Cosma Shiva Hagen unterstützen das Label.

Ein weiteres Mode Label, das wir kurz erwähnen wollen, ist Hessnatur – design for life. Hier findet man Produkte für die ganze Familie. Das Unternehmen bekennt sich zu eindeutigen sozialen und ökologischen Bedingungen, die Lieferanten und Partner mit Hessnatur eingehen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Gesundheitliche sowie soziale Aspekte spielen eine weitere wichtige Rolle bei der Herstellung von „grüner“ Kleidung. Produzenten achten auf faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne in den produzierenden Ländern. Dies wird beispielsweise durch das Fairtrade-Siegel garantiert.

Die Liste der Unternehmen wird immer länger und die Auswahl an Produkten immer vielfältiger.
In diesem Blog möchten wir künftig Unternehmen vorstellen, die von uns als gutes Beispiel erkannt wurden und als Vorreiter für einen Trend gelten, der immer größer und wichtiger wird.

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