1
Okt 2010
Der BMU Umwelttechnologie-Atlas 2.0: GreenTech made in Germany.
Der Umwelttechnologie-Atlas erschien 2007 zum ersten Mal. Aufgrund der großen positiven Resonanz erscheint nun der 2. Umwelttechnologie-Atlas, herausgegeben vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, in Zusammenarbeit mit Roland Berger Strategy Consultants.
Der Atlas basiert auf einer Befragung von rund 1300 Umwelttechnikunternehmen und 200 Forschungseinrichtungen in Deutschland. “Im Fokus stehen sechs Leitmärkte der Zukunft: Umweltfreundliche Energieerzeugung, Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Wasserwirtschaft und nachhaltige Mobilität. Der Atlas kartografiert die Zukunftsbranche “green tech”: Er untersucht das Leistungsvermögen der Umwelttechnologie: in Deutschland, in den Bundesländern und bei den wichtigsten internationalen Wettbewerbern (USA, Japan, Brasilien, Russland, Indien, China).“
Als Beilage wurde ein umfangreiches Firmenverzeichnis der Teilnehmer der Befragung auf DVD veröffentlicht. Dadurch können sich nationale und internationale Interessenten einen umfassenden Überblick über die Umwelttechnologiebranche und Forschungseinrichtungen in Deutschland verschaffen.
Umwelttechnologien machten im Jahr 2007 rund 8 % des deutschen Bruttoinlandprodukts (BIP) aus, bis 2020 wird ein Zuwachs des Anteils am BIP auf 14 % erwartet. Dementsprechend hoch ist auch der Zuwachs an Arbeitsplätzen in dieser Branche. Zwischen 2008 und 2009 betrug dieser ca. 19 %. Der weltweite Umsatz der Umweltindustrien wird mit 3200 Milliarden im Jahr 2020 geschätzt. In den nächsten Jahren wird diese Branche dementsprechend enorm wachsen. Innovationen und Technologien aus der Umweltbranche sind schon heute Garant für Wachstum und Beschäftigung und dieser Trend wird in Zukunft weiter zunehmen.
23
Sep 2010
Auf unserer Reise durch die biologisch erzeugten Genussmittel sind wir nach dem alkoholfreien Bier nun beim richtigen Bier angelangt. Das passt auch gut zur Zeit, denn schließlich ist gerade Oktoberfest und da zählt nur Bier, was auch ordentlich Prozente auf die Waage, oder besser gesagt in das Glas bringt.

Dank dem Reinheitsgebot gilt das deutsche Bier als eines der reinsten Lebensmittel überhaupt. Wasser, Hopfen und Gerste – mehr darf nicht rein ins Bier. Und daran halten sich die Brauereien natürlich auch tunlichst. Aber woher die Zutaten stammen, das ist dem Reinheitsgebot vollkommen egal. Bei Bio-Bier ist hingegen klar vorgeschrieben, woher die Zutaten kommen müssen, nämlich aus der ökologischen Landwirtschaft. Und da ist der Einsatz von Gentechnik und Pestiziden strengstens verboten. Neben der Herkunftsgarantie der Zutaten hat das ökologische Bier einen weiteren großen Vorteil: Es wird in der Regel noch traditionell und handwerklich gebraut.
Doch alle Fakten nützen natürlich nichts, wenn der Geschmack nicht überzeugt. Und um das herauszufinden, bleibt nichts anderes übrig, als den Selbstversuch zu wagen. Viele Biere aus ökologischer Erzeugung werden in der Bügelflasche angeboten, was natürlich optisch sehr überzeugend wirkt. Auch von der Aufmachung her muss sich das Bio-Bier nicht verstecken. Die Labelgestaltung ist durchweg ansprechend. Kommen wir also zum Geschmack. Dieser ist bei allen getesteten Bieren aus ökologischer Produktion überzeugend. Frisch, rund und würzig – eben so wie ein Bier schmecken muss. Preislich liegen die Bio-Biere nicht viel über den normalen Standardbieren, also stellt auch das keine Hürde dar. Unbedingt zu empfehlen sind „Rother Bräu Öko-Urtrunk“ und „Bio Gold“ von der Brauerei Glossner.
Abschließend bleibt noch zu betonen, dass auch ein biologisches Bier betrunken macht und bewusst genossen werden sollte.
20
Aug 2010
Klimakatastrophe und Umweltschutz sind Themen, die momentan eigentlich jeden interessieren. Wie man sich auch spielerisch mit diesem Themenfeld auseinandersetzen kann, beweist das Computerspiel „Öko Simulator – Projekt Grün“.
Die Ausgangssituation des Spiels ist folgende: Der Spieler schlüpft in die Rolle des Präsidenten eines frei wählbaren Kontinents und hat nun die Gelegenheit Energiegewinnung, Industrie und Landwirtschaft zu steuern und zu versuchen, den Erdteil im grünen Gleichgewicht zu halten. Dafür kann man verschiedene Steuern erlassen, den Nahverkehr ausbauen, Strafabgaben für Energieverschwendung einfordern und dafür sorgen, dass die Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Aber natürlich ist das nicht so einfach, denn viele Faktoren beeinflussen das Gelingen. So muss man alternative Energiequellen einsetzen und im Auge behalten, dass diese auch ausreichend Energie liefern um Wirtschaft und Bevölkerung zu versorgen. Naturkatastrophen haben einen direkten Einfluss auf das Wohl des Kontinents. Sollten sich dabei die Lebensverhältnisse der Bevölkerung dramatisch verschlechtern, hat diese die Möglichkeit den Präsidenten aus dem Amt zu wählen.
Im Spiel einmal erworbenes Wissen lässt sich auch in den nächsten Spielen immer wieder einsetzen und nach einigen Runden ist man relativ sicher in der Materie.
„Öko Simulator“ ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch schon für Kinder ab 12 Jahren geeignet. Neben vielem neuen Wissen, das man erwerben kann, zeigt das Spiel klar, wie komplex der ganze Themenkreis ist, und dass viele verschiedene Faktoren sich gegenseitig bedingen, um eine wahre ökologische Umwälzung in Gang zu setzen. Das Spiel macht jede Menge Spaß und ist eine echte Alternative zu sonstigen Daddelspielen ohne jeden Tiefgang.