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Dez 2010
Das Schmücken und Dekorieren gehört zu Weihnachten genauso dazu wie der Gänsebraten und die Geschenke. Die wenigsten begnügen sich mit einem ungeschmückten Baum, oder lassen gleich alles weg und feiern puristisch. Das geht natürlich auch, aber irgendwie fehlt dann was. Dabei kann man auch mit wenig Aufwand und für wenig Geld den Weihnachtsbaum wunderhübsch verzaubern und dabei noch jede Menge Spaß haben. Denn Basteln macht selbst Erwachsenen gute Laune, wenn sie erst einmal damit angefangen haben.
Doch schauen wir erst mal auf die Dinge, auf die man mit Sicherheit verzichten sollte.
Da ist auf Platz Nummer 1 der Plastiktannenbaum. An dem ist nichts, aber auch gar nichts natürlich. Er nadelt nicht, das mag schon stimmen, aber einen größeren Atmosphärenkiller gibt es wohl kaum.
Platz Nummer 2 gebührt dem Schneespray, mit dem man dem Tannenbaum ein künstliches Outfit verpassen kann und nebenbei noch allerlei giftige Dämpfe einatmet.
Platz 3 geht an blinkende Lichterketten. An/Aus/An/Aus – so präsentieren sich die bunten Lichterketten und erzeugen dieselben Effekte im Kopf wie eine Rundumleuchte. Dass sich dabei nicht wirklich entspannt und gemütlich feiern lässt, dürfte jedem klar sein.
Unsere Favoriten für den diesjährigen Weihnachtsschmuck sind schlichter und wesentlich gehaltvoller:
Orangenscheiben: Einfach eine Orange schneiden, die Scheiben trocknen und mit einem Faden versehen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern bietet auch noch ein sanftes Aroma.
Zimtstangen: Zimtstangen auffädeln und am Baum drapieren. Das Zimtaroma passt perfekt zu Weihnachten und ist auch noch zu hundert Prozent natürlich.
Kerzen: Echte Kerzen sind aus Brandschutzgründen inzwischen kaum noch an Weihnachtsbäumen zu finden und sind doch immer noch das Mittel der Wahl, wenn man es wirklich schick haben will.
Tannenzapfen: Findet man im Wald, man kann sie anmalen oder ganz natürlich belassen. Als Deko sind sie nicht nur passend sondern auch wirklich schön.
Papiersterne: Sie sind gar nicht so schwer zu basteln und wenn man einmal dabei ist, wird man mit jedem Stern besser.
Natürlich sind den Ideen keine Grenzen gesetzt und man kann der Phantasie völlig freien Lauf lassen. Zur Belohnung bekommt man einen Weihnachtsbaum, wie ihn kein anderer hat und den man selbst viel lieber anschaut als eine blinkende Lametta-Tanne.
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Aug 2010
„Grünes Leben“ besteht nicht nur darin, energiesparende und –effiziente Technologien zu benutzen, regenerative Energien zu beziehen und Bio-Lebensmittel zu kaufen, sondern auch darin, bewusst nachhaltige und „grüne“ Alternativen zu alltäglichen Gewohnheiten zu suchen und zu finden. Hier sind wir schon beim Stichwort: Suchen und Finden. Wie kaum eine andere Webseite ist Google der beherrschende Marktführer, wenn es um das Suchen und Finden von Informationen aller Art geht. Doch die unglaubliche Leistung von Google wird durch Umstände wie Datenschutzverletzungen und eine hohe CO2-Bilanz (Jede Suchanfrage erzeugt ungefähr 9 Gramm CO2) überschattet. Es wird also Zeit, eine grüne Alternative zum Suchmaschinengiganten zu finden.
Ecosia.org bietet die Möglichkeit, den Nachhaltigkeitsgedanken zu unterstützen. Das junge deutsche Unternehmen vereint absoluten Datenschutz mit einer positiven CO2-Bilanz. Größter Vorteil dieser seit 2009 bestehenden Suchmaschine ist, dass jede Websuche 2 Quadratmeter Regenwald schützt. Dies funktioniert über Sponsored Links, die Ecosia.org über den Suchindex seiner Vertragspartner Bing und Yahoo generiert. 80% der Einnahmen werden dann an das WWF-Regenwald-Schutzprojekt gespendet. Zusätzlich betreibt Ecosia.org die eigenen Server mit Ökostrom, der zu 78% aus Wasserkraft und zu 22% aus sonstigen regenerativen Energien besteht. Somit erzeugt eine Suchanfrage bei Ecosia.org zwar trotzdem 9 Gramm CO2 (durch den Serververbrauch bei Bing und Yahoo), ermöglicht durch die 2 Quadratmeter geschützten Regenwald aber die Absorption von ca. 60 Kilogramm CO2. Auch Datenschutz wird groß geschrieben, da im Gegensatz zu Konkurrent Google sämtliche Benutzerdaten nur 48 Stunden gespeichert werden, um unechte Werbeklicks zu filtern und diese anschließend zu löschen. Somit ist Ecosia.org nicht nur eine hervorragende, grüne Alternative zu Google, sondern auch ein echtes Umweltschutzprojekt.
Eine kurze Erklärung zur genauen Funktionsweise von Ecosia.org gibt es hier:
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Jul 2010
Einer der häufigsten Gründe, warum man sich scheut den Stromanbieter zu wechseln, ist die Angst vor dem großen bürokratischen Aufwand und den eventuellen negativen Folgen. Denn wenn irgendetwas schiefgeht in der Umstellung der Stromversorgung, sitzt man plötzlich im Dunkeln und der Kühlschrank taut auf, weil der Strom abgestellt ist. Jeder hat schließlich schon einmal von solchen Fällen gehört: von Leuten, die während der WM zu stromlosen Fernsehnomaden wurden, oder von Menschen, die in der größten Sommerhitze mangels Kühlmöglichkeiten gezwungen waren, nur noch warmes Bier zu trinken.
Viele urbane Legenden ranken sich um dieses Thema und alle sind völlig grundlos. Denn wenn es etwas gibt, das wirklich vollkommen stressfrei über die Bühne geht, dann ist es der Wechsel des Stromanbieters. In der Regel reicht die einfache Vertragsunterzeichnung, den Rest erledigt der neue Stromversorger. Der übernimmt die Abmeldung beim alten Versorger, von dem man am Ende nur noch eine Abschlussrechnung erhält. Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass irgendetwas schieflaufen sollte, bleibt die Stromversorgung trotzdem immer gewährleistet.

Wenn das mit der Ummeldung so einfach geht, bleibt eigentlich nur noch die Frage zu klären, zu welchem Anbieter man wechselt. Dabei sollte man sich nicht nur von finanziellen Aspekten leiten lassen, sondern auch genau hinschauen, woraus der Strom gewonnen wird. Strom der aus regenerativen Energien gefördert wird, belastet die Umwelt nicht und hilft somit der Klimaveränderung entgegenzuwirken. Sicherlich kühlt Windkraft das Bier nicht besser und bringt Strom, der aus Wasserkraft gewonnen wird, besseres Fernsehbild. Aber er sorgt für ein besseres Gefühl. Und das wiegt die relativ geringe finanzielle Mehrbelastung allemal auf.