Für eine Welt ohne Atomstrom

15
Okt 2011

„Save as WWF – Save a Tree“

Klimaschutz, Öko-Tipp, Technik

Etwa 13 Millionen Hektar Wald verlieren wir jedes Jahr. Eine der Ursachen dafür: Papier. Ungefähr 235 kg verbraucht jeder Deutsche davon im Jahr, damit halten wir einen der Spitzenplätze beim weltweiten Papierverbrauch. Fast jeder zweite industriell gefällte Baum wird zu Papier verarbeitet – höchste Zeit also, sich Gedanken über einen bewussteren Umgang mit den begrenzten Ressourcen unseres Planeten zu machen. Aus diesem Grund haben die Vereinten Nationen das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt.
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19
Apr 2011

Auf in eine klimafreundliche Gartensaison

Energiespartipp, Klimaschutz, Öko-Tipp

Strahlender Sonnenschein, warme Temperaturen und Alleen voll blühender Bäume und Sträucher. Der Frühling hat begonnen und der Sommer klopft bereits an die Tür. Zeit, seinen Garten auf Vordermann zu bringen – für Poolpartys, gemütliche Grillabende oder ein ausgiebiges Sonnenbad. Wie Sie auch im heimischen Garten etwas zum Umweltschutz beitragen können, verraten wir Ihnen.

Fangen wir an bei den Blumenbeeten. Im Herbst und Winter eher trostlos, ist der Frühling genau die richtige Zeit, sich der kahlen Erde zu widmen. Das muss jedoch nicht immer im Sinne der Bepflanzung mit Blumen sein. Auch Obst und Gemüse lassen sich oftmals mit wenigen Mitteln auf einfache Weise selber anbauen, und das nicht nur im Frühjahr. Sie tun nicht nur Ihren Geschmacksnerven einen Gefallen, sondern auch der Umwelt. Durch die entfallenden Transportwege sparen Sie CO2.

Wenn Sie bei der Bepflanzung sind sollten Sie auch unbedingt darauf achten, keine torfhaltige Gartenerde zu verwenden, welche in erster Linie in Baumärkten zu bekommen ist. Der Torf stammt überwiegend aus Mooren, welche oft tausende Jahre alt sind. Beim Trockenlegen dieser Moore entstehen jedoch Treibhausgase. Zudem wird den dort lebenden Tieren und Pflanzen der Lebensraum genommen. Daher sollten Sie entweder auf torffreie Erde zurückgreifen oder Kompost verwenden. Letzterer dient zudem noch als guter Dünger.
Haben Sie ausreichend Platz, sollte auch die Überlegung mit einbezogen werden, Bäume zu pflanzen. Die spenden nicht nur Schatten, sondern binden außerdem Treibhausgase und halten die Luft sauber und klar.

Bei der Bewässerung des Gartens können Sie ebenfalls Ressourcen schonen, wenn Sie auf Regenwasser zurückgreifen. In Regentonnen oder Zisternen aufgefangenes Wasser lässt sich nicht nur für den Garten nutzen, sondern ebenso für Waschmaschinen oder Toilettenspülungen. Möchten Sie eine solche Regenwassernutzungsanlage verwenden, muss jedoch eine Abwassergebühr bezahlt werden – es sei denn, Sie können nachweisen, dass das Wasser nur für den Garten genutzt wird.

Bei der weiteren Pflege Ihres Gartens kann weiterhin auf unnötige elektrische Geräte verzichtet werden. Dies fängt bereits bei dem Rasenmäher an. Eine Fläche von max. 200 m2 sollte problemlos mit dem Handrasenmäher zu kürzen sein. Mechanische Geräte schonen nicht nur die Umwelt, sondern sind zudem noch gut für die Fitness. Benutzen Sie zum Beispiel Harke statt Laubsauger, und Hackbeil statt Häcksler, tun Sie Ihrem Körper gleich noch etwas Gutes.

Auch bei der Pflasterung und der Möblierung Ihres Gartenparadieses lässt sich CO2 sparen. Hierfür reicht es, auf die Herkunft ihrer Steinbeläge oder Möbel zu achten und lange Transportwege zu vermeiden. Oftmals finden sich bereits im nahe gelegenen Steinbruch schöne und hochwertige Produkte.

Elektrische Energie lässt sich zudem bei der Beleuchtung sparen, wenn Sie Solarenergie benutzen. Dies fängt schon bei Ihrem Teich an. Hier können Sie Ihre Wasserspeier oder Springbrunnen mit Solarkraft betreiben. Aber auch die Beleuchtung – und zwar nicht nur die des Teiches – kann mit Hilfe von Solarzellen geschehen. Solarleuchten laden sich tagsüber auf und haben bis zu 12 Stunden Leuchtkraft. Mit Insel-Solaranlagen können Sie außerdem Kühlschrank, Radio oder TV mit Energie versorgen.

Auch Ihr Gartenhaus lässt sich mit Hilfe von Solarenergie belüften und heizen. Hierfür kann ein solarer Luftkollektor verwendet werden. Der aus Solarzellen gewonnene Strom treibt hier einen Ventilator an, der die Außenluft erwärmt und ins Gebäude abgibt. Dies geschieht voll automatisch und ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Haus nicht ständig besetzt ist. Die Aufwärmphasen werden kürzer und abgestandene Luft und Modergeruch sind kein Problem mehr.

Mit diesen wenigen Hilfsmitteln gehen Sie nicht nur klimafreundlich in die neue Gartensaison, sondern sparen auf lange Sicht eine Menge Geld.

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25
Mrz 2011

Biowolle – Gesundes Material auf der Haut

Bio, Öko-Tipp, Produkt-Tipp

In Zeiten, in denen die unterschiedlichsten chemisch geschaffenen Textilien den Markt erklimmen, scheint der Bedarf an einem wirklichen Naturprodukt aus dem Begehren der Menschen nach etwas, das nicht dem Labor entstammt oder durch dieses beeinflusst wurde, emporzuspringen. Doch, und dem sollte man sich bewusst sein, nur weil auf einem Produkt steht, dass es zu 100% aus Wolle besteht, heißt das nicht einmal im entferntesten Sinne, es sei ein hochqualitatives Naturprodukt. Entscheidend für die natürliche Qualität ist vielmehr die Herkunft und spätere Behandlung der Wolle.

So beginnt die Produktion der Biowolle schon bei der Haltung der Produktlieferanten, der Schafe. Organisch gedüngte Naturweiden und keinerlei Verwendung von Antibiotika sind das A und O für natürliche Wolle. Zudem sollte eine gewisse schadstofffreie Nachbehandlung der Wolle gegeben sein, denn häufig sind es Chemikalien, die sich als Rückstände auf der Kleidung feststellen lassen und  Hautreizungen auslösen können. Demnach darf die Rohwolle nur mit milden und vor allem biologisch abbaubaren Substanzen gewaschen werden, damit sie das Prädikat Biowolle erhält. So bleibt Lanolin, das natürliche Wollfett, bestehen. Abschließend wird bei der Färbung darauf geachtet, dass nur Pflanzenfarben verwendet werden. Insektizide, wie sie bei der herkömmlichen Wolle zur Verhinderung von Mottenbefall gespritzt werden, dürfen bei Biowolle selbstverständlich nicht genutzt werden.

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9
Mrz 2011

Das ökologische Haus – Viele Möglichkeiten beim Holzbau

Öko-Tipp, Umwelt

Holzbau ist eine immer wichtiger gewordene Variante, um sich die eigenen vier Wände auch ökologisch unbedenklich aufzuziehen. Der beste Werkstoff hierfür ist das sogenannte Vollholz. Doch auch Brettschichtholz sowie Holzwerkstoffe finden ihre Verwendung, da der Querschnitt von Vollholz direkt aus einem Baumstamm herausgearbeitet wird und von daher an natürliche Gegebenheiten gebunden und in seiner Größe beschränkt ist. Damit man dadurch aber nicht in der Bauvielfalt beschränkt wird, gibt es die Varianten 2 und 3. Unter Brettschichtholz versteht man verleimte Hölzer, die aus mindestens drei Brettlagen bestehen und sich deshalb für die Realisierung größerer Flächen eignen. Bei Holzwerkstoffen passiert das ein wenig anders. Das Holz wird zunächst zerkleinert, um es anschließend in der richtigen Form und Wunschgröße zusammenzufügen.

Gute Qualität findet sich bei vielen Hölzern. So dienen unter anderem die Nadelhölzer Fichte, Kiefer oder Lärche genauso zum Holzbau wie auch die Laubhölzer Buche, Teak oder Eiche. Vollkommen egal, für welche Holzart Sie sich entscheiden, stellt sich nach der Auswahl nur noch die Frage, nach welcher Art Sie den Holzbau realisieren wollen. Hier gibt es mit dem Leichtbau und dem Massivbau zwei zu unterscheidende Bereiche. Während sich für ersteres der Holzrahmen- und der Holzskelettbau eignen, setzt man beim Massivbau auf die Brettstapel oder die Blockbohlenbauweise. Je nachdem, welche Bedürfnisse und Ansprüche Sie an Ihr eigenes Holzhaus stellen, lassen sich die Systeme flexibel anpassen. Alle haben gemein, dass sie mit Holz auf einen nachwachsenden Rohstoff setzen, der so die uns gegebenen Naturreserven schont und zudem ein tolles Wohnklima und eine gewisse Wohnqualität gewährleistet.

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28
Feb 2011

Das ökologische Haus – Bunte Vielfalt dank Naturfarben

Öko-Tipp, Produkt-Tipp

Bei vielen Menschen haben Naturfarben einen schlechten Stand. Nicht unbedingt, weil ein schlechter Ruf ihnen vorauseilt, sondern weil einige Bedenken bei ihrer Nutzung mit einhergehen. Viele Menschen gehen von einer komplizierten Handhabung aus und vermuten matte Töne, die an die Farbenpracht jener Wandfarben, welche für uns als herkömmlich gelten, nicht herankommen. Doch hier liegt gleich ein doppelter Irrtum vor. Erstens haben die Naturstoffe wie Lehmfarben eine viel ältere Historie und wurden schon zu Germanenzeiten genutzt und zweitens ist der einzige Aspekt, der sie von den chemischen Varianten unterscheidet, derjenige, dass sie ökologisch unbedenklich sind.

Lehmfarben beispielsweise werden genauso aufgetragen wie die „herkömmlichen“ Varianten und verfügen über eine gigantische Farbsättigung. Sie sind einfach zu verarbeiten, beliebig lange lagerungsfähig, abriebbeständig, diffusionsoffen und nahezu ohne Zusatz von Konservierungsstoffen. Außerdem lassen sie sich auf allen Untergründen auftragen, einzig zu beachten ist, dass diese sauber und trocken sein sollten. Auch Kalkfarben sind eine tolle ökologische Variante, auch wenn sie nicht immer zur absoluten Farbenpracht realisierbar sind. Besonders für Feuchträume geeignet, ist das Gemisch aus Kalk und Wasser sehr diffusionsoffen und zudem äußerst wischbeständig.

Silikatfarben zählen zu den beständigsten Naturfarben und können deshalb sowohl im Innen- als auch im Außenbereich genutzt werden. Dank des Hauptbestandteils Kaliwasserglas und dessen Verkieselung beim Trocknungsprozess ist die Silikatfarbe extrem widerstandsfähig und verfügt über eine hohe Festigkeit. Ebenfalls sehr beständig ist Kaseinfarbe, die bereits vor tausenden Jahren bei der Höhlenmalerei genutzt wurde. Mithilfe von Borsalzen oder Kalk, die zugesetzt werden, erreicht man neben einem wischfesten und diffusionsoffenen Stoff, der sich zum Beispiel auf Rauhfasertapete eignet, auch einen starken Schutz vor Bakterien- bzw. Pilzbefall.

Noch flexibler und von daher zurzeit am meisten verwendet wird die Naturharz-Dispersionsfarbe. Sie ist wasch- und wischfest und kann auf allen Untergründen, selbst zum Überstreichen von Altanstrichen, genutzt werden. Anders als bei Kunstharz-Dispersionsfarben, deren chemisch bedingte Negativaspekte in den Vordergrund treten, beschränkt man bei der Naturharzvariante den Zusatz auf  unbedenkliche Borsalze und natürliche Öle.

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23
Dez 2010

Grüne Weihnachten: Last-Minute-Geschenketipps

Grünes Leben, Öko-Tipp

Der weihnachtliche Konsumtrubel strebt seinem Höhepunkt entgegen und die letzten Stunden vor dem Ladenschluss an Weihnachten werden zum Shoppingmarathon. Je näher die Bescherung rückt, desto voller werden die Läden, schließlich sind Last-Minute-Geschenke im Trend und kommen die besten Ideen erst ganz zum Schluss.

Aber was macht man da als bewusster und ganzheitlicher Mensch, der das alles gar nicht leiden kann und dem die Menschenmassen in den Shoppingcentern ein Graus sind? Entweder man hat schon frühzeitig eingekauft, oder man greift auf Alternativen zurück. Doch was bietet sich überhaupt an als Geschenk, wenn man den üblichen Kaufrausch ohne Bewusstsein nicht mitmachen will? Die klassischen Center-Geschäfte fallen da in der Regel aus. Hier sind unsere Tipps:

-Duftöle von Primavera. Die Öle von Primavera sind der Rolls-Royce unter den Aromaölen. Sie zeichnen sich durch nachhaltige (und nachvollziehbare) Produktion aus, verzichten auf jedweden Zusatz von synthetischen Zusatzstoffen und belohnen dafür mit der vollen Kraft der Natur. Als Kauftipp für die Raumbeduftung empfehlen sich Mandarine und Lavendel. Wer schon tiefer in der Materie steckt, wird sicherlich auch zu exotischeren Düften tendieren. Die Mischungen von Primavera sind ebenfalls sehr zu empfehlen.

-Naturkosmetik von Sante. Die Produkte von Sante sind kontrollierte Naturkosmetik, welche man bedenkenlos verschenken kann. Besonders die Serie „Homme“ für Männer, die in der Regel eher simpel gestrickt sind bei Pflegeprodukten, ist empfehlenswert. Denn hier treffen ein angenehmer Duft und hautfreundliche Eigenschaften aufeinander.

-Ein Gutschein für Manufaktum. Das Versandhaus Manufaktum bietet eine riesige Auswahl an Dingen, die es so nirgendwo anders gibt. Der Schwerpunkt liegt auf Produkten, die schon lange Tradition haben, schon von Generationen geliebt und erprobt wurden und auch heute noch in handwerklicher Tradition hergestellt werden. Da kann man mit richtig gutem Gewissen einen Gutschein verschenken und sicher sein, dass sich der Beschenkte auch wirklich freut.

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