Für eine Welt ohne Atomstrom

27
Okt 2011

Bedrohte tropische Moore / Klimanutzen Moor

Klimaschutz

Klimafaktor Moor

Ein typisches Waldschutzprojekt bindet etwa 5 Tonnen CO2 pro Hektar Wald im Jahr. Nach Berechnungen der ETH Zürich können in den kommenden 30 Jahren durch Moor-Schutzprojekte und Moor-Restaurationsprojekte jährlich circa 30 bis 60 Tonnen CO2 pro Hektar Moor gebunden werden. Ein guter Grund sich einmal näher mit dem Thema zu beschäftigen. Doch was genau ist ein Moor eigentlich?
Der Begriff Moor bezeichnet vereinfacht gesagt einen Lebensraum, der von einem Überschuss an Grund- oder Regenwasser abhängig ist. Er besteht aus unterschiedlichen Torfschichten. Diese entstehen aus den unter Sauerstoffmangel in Nässegebieten nicht vollständig verfaulten Pflanzenresten. Im Grunde genommen ist ein Moor also nichts anderes als eine Anhäufung unvollständig zersetzter Pflanzenreste. Der Prozess der Torfbildung braucht allerdings Zeit. Im Schnitt wächst die Torfschicht eines Moores nur einen Millimeter im Jahr.
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15
Okt 2011

Stromautobahnen

Klimaschutz, Technik, Verantwortung

Bislang haben die großen deutschen Energieversorger ihre Kraftwerke immer dorthin gebaut, wo der Strom auch benötigt wurde. Die Standorte der großen Kohle- und Atomkraftwerke können daher auch als Spiegel des Energiebedarfs betrachtet werden. Mit der Energiewende wird ein Umdenken erforderlich. Nicht die Nachfrage, sondern die Natur bestimmt in Zukunft den Standort.

Die Energiewende in Deutschland wird daher vermutlich größere Bahnen ziehen als wir auf den ersten Blick vermutet hätten. Die Rede ist hier von den so genannten Stromautobahnen. Gleich drei davon wollen die Netzbetreiber 50 Hertz, Amprion, Tennet und die Transportsparte von EnBW quer durch Deutschland legen. Damit soll sichergestellt werden, dass der vorwiegend im Norden und Osten der Republik produzierte Ökostrom auch in Süd- und Westdeutschland ins Netz eingespeist werden kann. Eine Belastung, der die veralteten Stromnetze nicht gewachsen sind. Der Ausstieg aus der Atomkraft erfordert daher zugleich den Bau neuer Stromleitungen mit höherer Kapazität.
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15
Okt 2011

„Save as WWF – Save a Tree“

Klimaschutz, Öko-Tipp, Technik

Etwa 13 Millionen Hektar Wald verlieren wir jedes Jahr. Eine der Ursachen dafür: Papier. Ungefähr 235 kg verbraucht jeder Deutsche davon im Jahr, damit halten wir einen der Spitzenplätze beim weltweiten Papierverbrauch. Fast jeder zweite industriell gefällte Baum wird zu Papier verarbeitet – höchste Zeit also, sich Gedanken über einen bewussteren Umgang mit den begrenzten Ressourcen unseres Planeten zu machen. Aus diesem Grund haben die Vereinten Nationen das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt.
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15
Okt 2011

Goldener Herbst – FahrRad statt Auto!

Grünes Leben, Klimaschutz, Verantwortung

Der Deutschen liebstes Kind ist das Auto. Es symbolisiert Freiheit und Unabhängigkeit. Wir können fahren wann wir wollen und wohin wir wollen – so zumindest die Theorie. In der Praxis sieht das häufig ganz anders aus. Stau, Staub und Lärm beherrschen oft genug den Alltag auf Deutschlands Straßen. Von der großen Freiheit und Unabhängigkeit bleibt dann nicht mehr viel übrig. Das gilt besonders für den Berufsverkehr. Jeden Morgen und jeden Abend rollen regelrechte Blechlawinen über Deutschlands Autobahnen und durch die Städte, von Entspannung keine Spur.
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6
Okt 2011

Geo-Engineering – Sieht so die Zukunft im Klimaschutz aus?

Klimaschutz, Zukunft

Der Begriff Klimaschutz ist heute allgegenwärtig. Wann immer über neue Ansätze und Technologien zum Klimaschutz beraten oder diskutiert werden, steht die Reduktion der CO2-Emissionen im Mittelpunkt. Die Gleichung lautet: Weniger CO2-Emissionen = besseres Klima. Ziel der Klimaschutzpolitik ist es, die Erhöhung der globalen Mitteltemperatur zu verhindern. Denn ein Temperaturanstieg von nur 2° C hat irreversible Schäden der biologischen Systeme zur Folge.
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10
Aug 2011

Ein Haus aus Plastik

Klimaschutz, Umwelt, Zukunft

PET ist eine günstige und praktische Alternative zu Glasflaschen und bietet im Alltag viele Vorteile. Doch sind die Plastikflaschen ausgetrunken, werden sie oft sorglos weggeworfen und sorgen vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern für ein riesiges Müllproblem. Da liegt sinnvolles recyceln doch auf der Hand – warum also nicht ganze Häuser daraus bauen?

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Die Idee, Flaschen aus PET (Polyethylenterephthalat) als Baustoff einzusetzen wird bereits seit einiger Zeit erfolgreich in die Tat umgesetzt und bietet ungeahnte Vorteile. So ist das Material im Überfluss vorhanden. Allein in Deutschland werden jährlich 800 Millionen Plastikflaschen weggeworfen. Wenn wir die Flaschen weiterverwenden, würden wir also ganz nebenbei ein riesiges Müllproblem lösen. Zudem zeichnet sich die Flasche als Baustoff durch eine hervorragende Dämmwirkung aus, ist schwer entflammbar und außerdem erdbebensicher. Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern sind die PET-Flaschen ein großes Problem, da sie die Umwelt stark verschmutzen. Ein Pfandsystem wie in Deutschland, welches den Recyclingkreislauf unterstützen würde, gibt es dort nicht. Der deutsche Andreas Froese erkannte bei einer seiner Lateinamerika-Reisen das Potential der Müllberge. Warum sollte man den Menschen, die nicht ausreichend Geld haben um sich ein Dach über dem Kopf zu leisten, nicht eine günstige Bleibe mit den herumfliegenden Flaschen verschaffen? Und das mit einfachsten Mitteln?

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