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Aug 2010
Seit dem 27. Juli sucht der Langenscheidt-Verlag das diesjährige „Jugendwort des Jahres“. Zum dritten Mal können dafür 30 von Jugendlichen eingereichte und durch die Langenscheidt-Redaktion ausgesuchte Begriffe in einem Voting gegeneinander antreten. In diesem Jahr findet sich auch das Wort „Lohas“ (Lifestyle of Health and Sustainability) in dieser Liste.
2008 wurde durch den Langenscheidt-Verlag die Initiative „Jugendwort des Jahres“ ins Leben gerufen, um den kreativen Umgang der Jugendlichen mit der Alltagssprache und Alltagsbegriffen darzustellen und zu dokumentieren. Hierbei wird das Projekt von der Jugendzeitschrift SPIESSER und dem Social Network MySpace unterstützt. Jedes Jahr stößt die Initiative „Jugendwort des Jahres“ auf große Resonanz und sorgt dabei für angeregte Diskussionen. So nahmen im letzten Jahr etwa 45.000 Leute an der Onlinebefragung teil. Durch das große Interesse im Jahr 2009, konnte die Jury dieses Jahr aus mehreren tausend Einsendungen neuer Begriffe wählen, um die 300 besten in das Buch „HÄ?? – Jugendsprache unplugged 2011“, das im Oktober 2010 erscheint, aufzunehmen. Aus diesen 300 Begriffen wählte die Langenscheidt-Jury erneut 30 Wörter, die nun im Online-Voting gegeneinander antreten. Darunter findet man neben Ausdrücken wie „Klappkaribik (Sonnenbank)“ oder „emotional flexibel (launisch)“ auch den Begriff „Lohas“, der für ökologisches, nachhaltiges Leben steht. Die 15 Begriffe mit den meisten Stimmen werden dann einer qualifizierten, heterogenen Jury vorgelegt, die aus dieser Liste eine Top5 und schließlich das Jugendwort des Jahres 2010 selbst wählt. Dabei werden folgende Kriterien berücksichtigt:
Bis zum 31. Oktober kann im Langenscheidt-Online-Voting abgestimmt werden.
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Aug 2010
Zum 9. Mal fand am 22. April 2010 das Heidelberger Innovationsforum statt. Dort konnten 25 junge, grüne Unternehmen ihre Ideen für saubere, ökologische und nachhaltige – eben grüne – Produkte und Technologien vorstellen. Von den angereisten Investoren, Pressevertretern und Wirtschaftsexperten mit Interesse verfolgt, wurde dabei auch um finanzielle Unterstützung gebeten, um die Produktion und Serienreife der einzelnen Geschäftsideen zu realisieren. Im vierten Teil der Serie stellen wir 3 weitere Unternehmen vor.
Wattfox.de: Ziel des Unternehmens ist es, ein umfassendes, individuelles und unabhängiges Webportal zu schaffen, das Hausbesitzern zuverlässige Empfehlungen zum effizienten Einsparen und Produzieren von Energie bietet. Hierbei werden einzigartige Tools mit den neuesten Web 2.0-Technologien kombiniert und geben dem Kunden somit einen Überblick über Hersteller, Preise, etc. Mit 500.000 Euro Vintage Capital wollen Martin Holzwarth und sein Team die sich im Prototyp-Status befindliche Plattform weiter entwickeln und durch gezieltes Marketing die Zielgruppe Hausbesitzer besser erreichen.
InnoDrive GmbH: Das Schweinfurter Unternehmen hat ein Antriebssystem entwickelt, das mit Hilfe von thermischer Rückgewinnung besonders effizient und emissionsschonend arbeitet. Einsatzgebiete wären beispielsweise Blockheizkraftwerke aber auch Land- und Baumaschinen sowie Nutzfahrzeuge und Busse. Für 4 Millionen Euro könnte das Early-Stage-Projekt fertiggestellt werden.
Steinlechner: Das Xanon X1 ist das vom Ludwigshafener Unternehmen entwickelte bionische Elektroauto, das bis zu 70 Prozent Energie einsparen soll. Dies soll durch das besondere aerodynamische Design sowie die leichten Baustoffe ermöglicht werden. Mit ca. einer halben Million Euro könnte ein erster Prototyp produziert werden.
Die komplette Serie:
Heidelberger Innovationsforum – Teil 1
Heidelberger Innovationsforum – Teil 2
Heidelberger Innovationsforum – Teil 3
Heidelberger Innovationsforum – Teil 5
Heidelberger Innovationsforum – Teil 6
Heidelberger Innovationsforum – Teil 7
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Jun 2010
Am 22. April fand das 9. Heidelberger Innovationsforum in der Villa Bosch statt, bei dem 25 junge Unternehmen ihre Geschäftsideen für ökologische, saubere und nachhaltige Produkte und Technologien den angereisten Investoren, Wirtschaftsexperten und Pressevertretern präsentierten und für finanzielle Unterstützung werben konnten. In Teil 3 der Serie stellen wir 3 weitere Unternehmen vor.
flinc – move together: Ziel des Dynamic Ridesharing Services ist es, Navigationsgeräte mit Handys zu verknüpfen. Damit sollen mobil, ohne Vorausplanung und innerhalb weniger Sekunden spontane Mitfahrgelegenheiten vermittelt werden. Dies soll direkt an Ort und Stelle, und zwar im Auto und auf dem Bürgersteig passieren. Mit rund 1 Million Euro Venture Capital möchte das Unternehmen sein Produkt vermarkten, damit die kritische Masse der Benutzer, das Kernproblem solcher Modelle, überschritten wird, um eine tatsächliche Vermittlung realisieren zu können.
CTC GmbH: Mit 400.000€ möchte das Unternehmen CTC GmbH ihre Technologie SOLab weiter finanzieren. Diese stellt ein autonomes Solar-Ladesystem dar, das vor allem durch einen hohen Grad an Flexibilität und ein einfaches Handling überzeugen kann.
ambeeQ: Die junge Firma ambeeQ will für rund 3 Millionen Euro den ersten recyclebaren und robusten Tablet-PC mit gleichem Namen auf den Markt bringen. Dieses Projekt befindet sich zwar noch in einer recht frühen Entwicklungsphase und benötigt neben finanzieller Unterstützung auch die Hilfe von Forschungs- und Entwicklungspartnern, aber das Ziel des Unternehmens ist sehr interessant und kann sich auf dem Markt sicherlich etablieren.
Die komplette Serie:
Heidelberger Innovationsforum – Teil 1
Heidelberger Innovationsforum – Teil 2
Heidelberger Innovationsforum – Teil 4
Heidelberger Innovationsforum – Teil 5
Heidelberger Innovationsforum – Teil 6
Heidelberger Innovationsforum – Teil 7
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Jun 2010
Am 22. April 2010 präsentierten beim 9. Heidelberger Innovationsforum 25 neu gegründete Unternehmen ihre Geschäftsideen für nachhaltige, saubere und ökologische Produkte und Technologien den angereisten Wirtschaftsexperten, Investoren und Pressevertretern. Bei der Darstellung in der Villa Bosch konnten die Cleantech-Teams ihre Entwürfe vorstellen und für finanzielle Unterstützung werben. Die zweiten 3 Unternehmen und ihre innovativen Ideen präsentieren wir hier.
Helianth Systems Ltd.
Christiane Schütze von Helianth Systems Ltd. aus London überzeugte bei der Skype-Präsentation die anwesenden Investoren mit einer preiswerten aber effizienten und sauberen Möglichkeit. So kann Wasser mit Hilfe von Solar in kleinen Haushalten erhitzt werden. Schütze verblüffte damit, lediglich nur 150.000 Euro zu benötigen, um einen Prototyp fertig stellen zu können. Aber dieser kleine Betrag scheint eher etwas für einen Business Angel zu sein und geringer für eine VC-Firma.
VIAK GmbH Dept. Revosol
In den vergangenen Jahren hat sich REVOSOL, in Person von Rüdiger Meyer, mit der thermischen Energiespeicherung mit Hilfe von Petroleum beschäftigt. Die Wirkung: Durch eine Kombination aus Petroleum und Graphit-Schichten konnte die Speicherkapazität um 50 Prozent vergrößert werden. Das aus Kirchlinteln stammende Unternehmen hat ein Patent auf die eigene Erfindung angemeldet.
h-tec Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH
Das Unternehmen, welches seit Jahren Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie für Schulen und Universitäten vertreibt, will eine besonders kostensparende PEM-Brennstoffzelle auf den Markt bringen. Deswegen sucht Uwe Küter aus Lübeck mit seiner Firma h-tec Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH rund 1,8 Millionen Euro “Venture Capital”.
Die komplette Serie:
Heidelberger Innovationsforum – Teil 1
Heidelberger Innovationsforum – Teil 3
Heidelberger Innovationsforum – Teil 4
Heidelberger Innovationsforum – Teil 5
Heidelberger Innovationsforum – Teil 6
Heidelberger Innovationsforum – Teil 7
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Jun 2010
Vom 08.07.–10.07.2010 wird in Berlin die internationale Messe “thekey.to” für „Green fashion, Kultur & Lifestyle“ stattfinden.
Sie ist als Forum für nachhaltige und innovative Produkte konzipiert. thekey.to bietet eine Bühne für ein große Auswahl visionärer und progressiver Brands. Diese heben sich durch Qualität, Nachhaltigkeit und innovativem Stil hervor. Daran beteiligt sind selbstverständlich Brands, Labels und Designer und somit sämtliche Vorreiter auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Diese Messe ist richtungsweisend für den Bereich der Mode und demnach ein Indikator für den Trend der kommenden Jahre.
Zu sehen gibt es nicht nur Mode, sondern auch urbane Trends und Slow-Food-Gastronomie. Zudem wird es Fashionshows und Workshops zum Thema Green Lifestyle geben. Die Location für die Messe liegt in der Köpenickerstraße 16/17 in Berlin Kreuzberg, einem der beliebtesten und progressivsten Stadtteile Berlins. Der Standort bietet zwei große Ausstellungsräume für über 100 Marken. Das erste Stockwerk, eine große Halle mit großzügigen Fenstern, wird Platz für Green Fashion Labels bieten, während in der 2. Etage Raum für urbane und bekannte Designerbrands ist.
Die letzte Messe schloss mit einer Zahl von über 3000 Besuchern ab. Dieses Jahr wird die Messe noch ein gutes Stück größer, da etwa 30% mehr Aussteller an der Messe teilnehmen werden.
Während die Messe das große Spektrum des grünen Lifestyles vorstellt, gehen die Veranstalter mit gutem Beispiel voran und haben alle Aufbauten und Stände so konzipiert, dass sie bis zu 100% recycelt werden können.
Organisatoren der Messe sind Gereon Pilz van der Grinten, Rostislav Komitov von der Kreativagentur „fairactivities“( http://www.fairactivities.de/) und Frans Prins (http://grass-routes.org/), 3 Berliner die sich für Nachhaltigkeit einsetzen. Mitveranstalter Prins über die Messe: „thekey.to präsentiert als erstes Event das ganze Spektrum der visionären Konsumbewegung. Die Gestalter der wachsenden Branche können sich hier frühzeitig über die neuesten Entwicklungen informieren, Kontakte knüpfen und Ideen entwickeln. thekey.to wird ein Forum für Nachhaltigkeit. Sein kreatives Klima macht Berlin zum idealen Standort.”
Dachprojekt von thekey.to ist GREENaffairs, eine Initiative, die der grünen Mode eine passende Präsentationsplattform bieten und darüber hinaus fachbezogene Events, Konferenzen und Workshops etablieren möchte.
Neben thekey.to organisiert GREENaffairs gleichzeitig zur Berlin Fashion Week den GREENshowroom (01.07. – 04.07.2009) für Eco-Labels der Luxusklasse.
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Jun 2010
Am 22. April 2010 präsentierten beim 9. Heidelberger Innovationsforum 25 junge Unternehmen ihre Geschäftsideen für saubere, nachhaltige und ökologische Produkte und Technologien den angereisten Investoren, Pressevertretern und Wirtschaftsexperten. Bei der Präsentation in der Villa Bosch konnten die Cleantech-Teams ihre Vorschläge vorstellen und für finanzielle Unterstützung werben. Die ersten 3 Unternehmen und ihre innovativen Ideen präsentieren wir hier.
Graphene Energy Inc.: Das in Austin (Texas) ansässige Unternehmen hat sich auf die Entwicklung sogenannter Super-Kondensatoren spezialisiert, die durch wesentlich kleinere Baugröße, halbierte Produktionskosten und längere Lebensdauer viele Vorteile gegenüber normalen Kondensatoren bieten. Zur endgültigen Realisierung des Projekts fehlen dem Unternehmen noch 3 Millionen Euro Venture Kapital.
EnerSeach GmbH: Mit der Technologie des „Solar Air Collector“ will das schwedische Unternehmen mit Zweigstelle in Stuttgart, die effizienteste Heizungsanlage für Innenraumwärme der Welt entwickeln. Um das Projekt mit der höchsten Effizienz und einem unschlagbaren Preis (0,5 Cent/kWh Betriebskosten) serienreif zu machen, werden noch 6 Millionen Euro benötigt.
Transsolar Inc.: Das deutsch-amerikanische Unternehmen mit Zweigstellen in Stuttgart, München und New York ist mit der Entwicklung intelligenter und natürlicher Belüftungsmöglichkeiten von Gebäuden beschäftigt. Hierzu benötigt das Unternehmen in erster Linie Forschungs- und Entwicklungspartner, die auf diesem Gebiet spezialisiert sind, denn große Summen Venture Capital.
Die komplette Serie:
Heidelberger Innovationsforum – Teil 2
Heidelberger Innovationsforum – Teil 3
Heidelberger Innovationsforum – Teil 4
Heidelberger Innovationsforum – Teil 5
Heidelberger Innovationsforum – Teil 6
Heidelberger Innovationsforum – Teil 7
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