28
Dez 2011
Mehr als 14 Tage haben die Vertreter aus fast 200 Staaten im südafrikanischen Durban getagt. Ausreichend Zeit, um den richtigen Weg gegen den menschengemachten Klimawandel einzuleiten. Zumindest sollte man das meinen. Das Ergebnis des Weltklimagipfels ist jedoch ernüchternd: In den kommenden 4 Jahren wollen die Staaten weiterhin miteinander verhandeln um dann 2015 ein für alle Beteiligten rechtsverbindliches Abkommen zu treffen. Sieht so wirksamer Klimaschutz aus?
weiterlesen »
8
Sep 2011
Am 16. September ist es wieder so weit: Aus Grau wird Grün, aus tristen Parkplätzen werden grüne Oasen im Dschungel der Großstadt. Rollrasen und Pflanzen statt grauem Asphalt, Gartenstühle, Sonnenschirme und Planschbecken statt parkender Autos – den urbanen Umweltschutz mit Kreativität und Spaß immer weiter voranzutreiben, das haben sich die Mitarbeiter der Münchener Umweltschutzorganisation Green City e.V. auf die Fahnen geschrieben.
0 Kommentare30
Aug 2011
Bereits seit September 2009 wird die gute alte Glühlampe schrittweise aus unseren Leuchtern verbannt. Ab dem 1. September 2011 werden wir nun auch auf die 60-Watt-Glühbirne verzichten müssen. Damit wird unsere Illumination immer klimafreundlicher. Zeit Vorurteile gegenüber der Energiesparvariante auszuräumen.
Immer noch Skepsis
Die gute alte Glühbirne hat also ausgedient. Eigentlich sollte das eine gute Nachricht für alle sein, denen Umwelt- und Klimaschutz am Herzen liegt. Doch nicht jeder kann sich mit der Beleuchtungs-Alternative anfreunden. Zu viele negative Schlagzeilen führen zu Vorurteilen gegenüber der neuen Energiesparlampen. Sie wäre nicht hell genug, hätten ein kaltes Licht und wäre wegen dem enthaltenen Quecksilber zudem eine Gefahr für die Gesundheit.
0 Kommentare3
Aug 2011
INNATEX, das ist die Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien, die zum 29. Mal am 6. August 2011 ihre Tore öffnet. Schrittweise will die INNATEX den aktiven Klimaschutz auf den Weg bringen. Grund genug für uns, euch auf die kommende Messe aufmerksam zu machen.
Die INNATEX hat bereits ein umfangreiches Angebot an Bio-Catering für die Besucher eingeführt. In diesem Jahr soll den Besuchern außerdem der CO2-Ausgleich ihrer An- und Abreise ermöglicht werden. Ein Informationsstand von CO2OL wird hierfür eingerichtet, bei dem zusätzlich direkt und unkompliziert für den Klimaschutz gespendet werden kann. Jeder, der ein Smartphone zur Hand hat, wird die Möglichkeit haben vor Ort einen QR-Code zu scannen um auf diese Weise besonders schnell seine Emissionen berechnen zu können. Da An- und Abreisen meist rund 70% der Emissionen von Events ausmachen, unterstützt die INNATEX jede Ausgleichszahlung eines Besuchers pauschal nochmals mit der Neutralisierung von 80kg CO2 pro Person.
0 Kommentare14
Jul 2011
Alle Welt redet von klimafreundlicher Produktion, CO2-Neutralität und Emissionsvermeidung. Diese Worte sind uns natürlich nicht unbekannt und werden auch von uns sehr ernst genommen. Doch Vermeidungsstrategien allein reichen uns nicht aus. Um unsere Welt tatsächlich grüner machen zu können, muss eben auch ‚Grünzeug’ her. Hierzu brauchen wir allerdings eure Online-Unterstützung.
Vermeiden ist gut – Neutralisieren ist besser
Bekanntermaßen ist unsere Industrie nicht in allen Bereichen in der Lage, auf Abgase zu verzichten. Da diese Emissionen nachweislich für den Treibhauseffekt und den Klimawandel verantwortlich sind, muss folglich eine Lösung her. Da kam uns die Idee von plant-my-tree® gerade recht. Die Organisation setzt sich für die Aufforstung in Deutschland ein – sorgt also für mehr Grün direkt vor unserer Haustür. Hierzu werden Bäume auf eigene Grundstücken gepflanzt, um gewährleisten zu können, dass die bepflanzten Flächen nicht für andere Zwecke genutzt und die neuen Bäume wieder gefällt würden. Das Unternehmen sorgt weiterhin für eine enge Abstimmung mit den jeweiligen Forstämtern, um bei dem Projekt die jeweiligen Waldgesetze einzuhalten. Bäum sind die nahezu idealen Endlager für CO2-Emissionen. Sie sind in der Lage das CO2 in ihrem Holz zu speichern und neutralisiert es folglich ganz biologisch.
1 Kommentar8
Jul 2011
Der von der Regierung beschlossene Atomausstieg beantwortet die vielen Bürgern wichtige Frage, ab wann die deutschen Atomkraftwerke ihren Betrieb einstellen werden. Im Jahr 2022 soll es spätestens so weit sein, das ist beschlossene Sache. Doch dieser Entschluss zieht einige Fragen nach sich, die Politik, Wirtschaft und die Bürger beschäftigen.
Schreckensvisionen, nach denen Strom für Privatkunden und Industrie unbezahlbar wird, rauschen durch den Webseitenwald und die Presselandschaft. Fest steht bis jetzt nur, das die acht Atommeiler Krümmel, Biblis A und B, Brunsbüttel, Unterweser, Philippsburg 1, Neckarwestheim 1 und Isar 1 nicht mehr ans Netz gehen sollen und die restlichen neun Kraftwerke noch elf Jahre lang weiterproduzieren sollen. Einen sofortigen Ausstieg, der klaffende Energieversorgungslücken schlägt, wird es nicht geben.
Sicher ist auch, dass die von Atomkraftwerken produzierte Strommenge durch andere Energiequellen ersetzt werden muss. Dass dies mit Investitionen verbunden ist, dürfte klar sein – Kraftwerke, egal welcher Bauart, greifen auf teure Technik zurück, müssen von Spezialisten bedient und regelmäßig gewartet werden. Das alles kostet Geld, doch wer zahlt die Zeche am Ende: Werden die Kosten an den Endverbraucher mit der Begründung „An der Energiewende müssen sich alle Beteiligen“ weitergereicht?
Erste Studien geben Antwort
Auch die Frage, ob es zu Strompreiserhöhungen kommen wird und wie stark diese ausfallen werden, ist von vielen Faktoren abhängig. Eine davon sind politische Entscheidungen, wie etwa Stromerhöhungen um den Netzausbau voranzutreiben. Eine andere Einflussgröße, wäre eine gleichbleibend starke oder steigende Nachfrage an Strom, der ein unzureichendes Energiengebot gegenüber steht. Gemäß den Gesetzen des Marktes, würden die Preise dann steigen. Das renommierte Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt & Energie kommt in einer von der Landesregierung NRW in Auftrag gegebenen Studie zu dem Ergebnis, dass der realistische Anstieg des Strompreises wegen des Ausstiegs aus der Kernenergie zwischen 0,5 bis 1 Cent pro Kilowattstunde betragen würde. Für den Durchschnittsfamilienhaushalt mit 4.000 kWh Verbrauch bedeutet das in etwa eine finanzielle Mehrbelastung von 50 € jährlich.
Ein Gutachten, dass die grüne Bundestagsfraktion in Auftrag gegeben hat kommt zu einem anderen, für den Verbraucher günstigeren Ergebnissen: Eine Erhöhung der Strompreise wegen der Abschaltung der Atomkraftwerke sei nicht gerechtfertigt und auch nicht notwendig. Preiserhöhende und –senkende Faktoren würden sich sich fast vollständig aufheben. Für die von den großen Stromversorgern prognostizierten höheren Preise gibt es keine belastbare Argumente, zumal es in Deutschland erhebliche Überkapazitäten gibt und deutscher Strom exportiert wird. Mittelfristig seien moderate Preisanpassungen, die sich im Rahmen 0,3 Cent pro Kilowattstunde bewegen würden aber anzunehmen.
Angebot und Nachfrage
Als nach dem Reaktorunglück von Fukushima im März das dreimonatige Atommoratorium in Kraft trat, haben die Märkte prompt reagiert. An der Strombörse ist der Preis für Strom-Futures um ein Zehntel gestiegen – und seit dem nicht mehr gefallen. Auch das Bundeskartellamt sieht die Verantwortung hierfür aber beim Markt. Ach ja, der Markt…von dem hört man ja immer wieder mal was, wer war das noch gleich? Angebot und Nachfrage, Verkäufer und Käufer – also auch Sie und wir.
Mündige, kritische Verbraucher haben nämlich auch ein Wörtchen mitzureden: Es gilt sich in Erinnerung zu rufen, dass nur die marktbeherrschenden „großen vier“ Energieunternehmen Atomstrom im Portfolio hatten und sich nun überlegen müssen, womit sie diesen in Zukunft ersetzen sollen. Alle anderen Stromversorger stehen nicht unter Druck ihre Preise zu erhöhen um Neuinvestitionen gegenzufinanzieren – wir von GrünHausEnergie z.B. bieten Ihnen weiterhin beim Abschluss von Versorgungsverträgen eine Preisgarantie von 24 Monaten!
1 Kommentar