28
Jul 2010
Einer der häufigsten Gründe, warum man sich scheut den Stromanbieter zu wechseln, ist die Angst vor dem großen bürokratischen Aufwand und den eventuellen negativen Folgen. Denn wenn irgendetwas schiefgeht in der Umstellung der Stromversorgung, sitzt man plötzlich im Dunkeln und der Kühlschrank taut auf, weil der Strom abgestellt ist. Jeder hat schließlich schon einmal von solchen Fällen gehört: von Leuten, die während der WM zu stromlosen Fernsehnomaden wurden, oder von Menschen, die in der größten Sommerhitze mangels Kühlmöglichkeiten gezwungen waren, nur noch warmes Bier zu trinken.
Viele urbane Legenden ranken sich um dieses Thema und alle sind völlig grundlos. Denn wenn es etwas gibt, das wirklich vollkommen stressfrei über die Bühne geht, dann ist es der Wechsel des Stromanbieters. In der Regel reicht die einfache Vertragsunterzeichnung, den Rest erledigt der neue Stromversorger. Der übernimmt die Abmeldung beim alten Versorger, von dem man am Ende nur noch eine Abschlussrechnung erhält. Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass irgendetwas schieflaufen sollte, bleibt die Stromversorgung trotzdem immer gewährleistet.

Wenn das mit der Ummeldung so einfach geht, bleibt eigentlich nur noch die Frage zu klären, zu welchem Anbieter man wechselt. Dabei sollte man sich nicht nur von finanziellen Aspekten leiten lassen, sondern auch genau hinschauen, woraus der Strom gewonnen wird. Strom der aus regenerativen Energien gefördert wird, belastet die Umwelt nicht und hilft somit der Klimaveränderung entgegenzuwirken. Sicherlich kühlt Windkraft das Bier nicht besser und bringt Strom, der aus Wasserkraft gewonnen wird, besseres Fernsehbild. Aber er sorgt für ein besseres Gefühl. Und das wiegt die relativ geringe finanzielle Mehrbelastung allemal auf.
18
Jun 2010
Vom 08.07.–10.07.2010 wird in Berlin die internationale Messe “thekey.to” für „Green fashion, Kultur & Lifestyle“ stattfinden.
Sie ist als Forum für nachhaltige und innovative Produkte konzipiert. thekey.to bietet eine Bühne für ein große Auswahl visionärer und progressiver Brands. Diese heben sich durch Qualität, Nachhaltigkeit und innovativem Stil hervor. Daran beteiligt sind selbstverständlich Brands, Labels und Designer und somit sämtliche Vorreiter auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Diese Messe ist richtungsweisend für den Bereich der Mode und demnach ein Indikator für den Trend der kommenden Jahre.
Zu sehen gibt es nicht nur Mode, sondern auch urbane Trends und Slow-Food-Gastronomie. Zudem wird es Fashionshows und Workshops zum Thema Green Lifestyle geben. Die Location für die Messe liegt in der Köpenickerstraße 16/17 in Berlin Kreuzberg, einem der beliebtesten und progressivsten Stadtteile Berlins. Der Standort bietet zwei große Ausstellungsräume für über 100 Marken. Das erste Stockwerk, eine große Halle mit großzügigen Fenstern, wird Platz für Green Fashion Labels bieten, während in der 2. Etage Raum für urbane und bekannte Designerbrands ist.
Die letzte Messe schloss mit einer Zahl von über 3000 Besuchern ab. Dieses Jahr wird die Messe noch ein gutes Stück größer, da etwa 30% mehr Aussteller an der Messe teilnehmen werden.
Während die Messe das große Spektrum des grünen Lifestyles vorstellt, gehen die Veranstalter mit gutem Beispiel voran und haben alle Aufbauten und Stände so konzipiert, dass sie bis zu 100% recycelt werden können.
Organisatoren der Messe sind Gereon Pilz van der Grinten, Rostislav Komitov von der Kreativagentur „fairactivities“( http://www.fairactivities.de/) und Frans Prins (http://grass-routes.org/), 3 Berliner die sich für Nachhaltigkeit einsetzen. Mitveranstalter Prins über die Messe: „thekey.to präsentiert als erstes Event das ganze Spektrum der visionären Konsumbewegung. Die Gestalter der wachsenden Branche können sich hier frühzeitig über die neuesten Entwicklungen informieren, Kontakte knüpfen und Ideen entwickeln. thekey.to wird ein Forum für Nachhaltigkeit. Sein kreatives Klima macht Berlin zum idealen Standort.”
Dachprojekt von thekey.to ist GREENaffairs, eine Initiative, die der grünen Mode eine passende Präsentationsplattform bieten und darüber hinaus fachbezogene Events, Konferenzen und Workshops etablieren möchte.
Neben thekey.to organisiert GREENaffairs gleichzeitig zur Berlin Fashion Week den GREENshowroom (01.07. – 04.07.2009) für Eco-Labels der Luxusklasse.
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Jun 2010
Organic Cotton, Fair Trade, Nachhaltigkeit, Green Fashion, Bio-Baumwolle – das sind Begriffe, auf die man heute schon fast täglich trifft. Zum Glück. Denn längst bedeutet umweltbewusstes Leben nicht mehr nur angestaubte Ökoläden oder Mode, die Kartoffel-Säcken gleicht. Ökokleidung, eher bekannt als Organic Fashion oder Eco Fashion, bezeichnet einen neuen Trend. Modebewusstsein und Nachhaltigkeit schließen sich nicht mehr aus. Werte wie Qualität, Authentizität und Gesundheit gewinnen immer mehr an Bedeutung. Nicht ein Mehr an Konsum ist das, was zählt, sondern ein guter und nachhaltiger Konsum. Die neue Konsumentengeneration beschäftigt sich immer mehr mit den möglichen, negativen Folgen des Konsums und ist bereit neue Wege zu gehen. Man nennt diese neue Gruppe „LOHAS“ - Lifestyle of Health and Sustainability. Ein neuer Lifestyle ist geboren. Der Lifestyle des „sowohl als auch“. So war noch vor ein paar Jahren nicht daran zu denken, dass eine Affinität zu Technik sich mit intensivem Naturbezug verträgt. Oder Genuss und Gesundheit wunderbar miteinander vereinbar sind. Werte – und umweltbewusst, so modern lebt man heute.
Viele Unternehmen machen es uns vor und gehen mit gutem Beispiel voran.
Stoffe werden aus natürlichen und nachhaltig produzierten Rohstoffen wie beispielsweise Baumwolle, Leinen oder Hanf gefertigt. Natürlich 100% biologisch und ohne Einsatz von Pestiziden.
Eines der ersten deutschen „grünen“ Mode Labels ist Armed Angels. 2007 mit einer Kollektion von 6 T-Shirts gestartet, findet man auf der Website mittlerweile eine ganze Kollektion, sowie befreundete Labels wie beispielsweise kuyichi, Terra Plana Schuhe oder Misericordia. Auch einige Stars wie Cosma Shiva Hagen unterstützen das Label.
Ein weiteres Mode Label, das wir kurz erwähnen wollen, ist Hessnatur – design for life. Hier findet man Produkte für die ganze Familie. Das Unternehmen bekennt sich zu eindeutigen sozialen und ökologischen Bedingungen, die Lieferanten und Partner mit Hessnatur eingehen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Gesundheitliche sowie soziale Aspekte spielen eine weitere wichtige Rolle bei der Herstellung von „grüner“ Kleidung. Produzenten achten auf faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne in den produzierenden Ländern. Dies wird beispielsweise durch das Fairtrade-Siegel garantiert.
Die Liste der Unternehmen wird immer länger und die Auswahl an Produkten immer vielfältiger.
In diesem Blog möchten wir künftig Unternehmen vorstellen, die von uns als gutes Beispiel erkannt wurden und als Vorreiter für einen Trend gelten, der immer größer und wichtiger wird.