22
Feb 2012
Der überzeugte Vegetarier Albert Einstein hat einmal gesagt „Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“ Heute sind diese seine Worte aktueller denn je, denn der vom Menschen gemachte Treibhauseffekt resultiert zum Teil aus der Tierhaltung. Laut der Welternährungsorganisation (FAO) stammen aus der Landwirtschaft 18 % aller Emissionen des Treibhausgases CO2. Erheblich mehr also als aus dem Straßenverkehr resultiert. Die Zukunft sieht nach der FAO auch nicht besser aus.
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8
Feb 2012
Was 1997 mit einem Preisausschreiben begann hat sich im Laufe der Jahre zu einem neuen Mekka für Klimaschützer entwickelt. Die kleine Insel Samsø, die geografisch gesehen mitten in Dänemark liegt, ist so gut wie energieautark. Ein zukunftsweisendes Beispiel?
Noch vor wenigen Jahren kamen Öl und Strom vom Festland auf die Insel. Der Strom gelangte über Kabelverbindungen nach Samsø und Öl wurde von Schiffen transportiert. Pro Kopf wurden auf diese Weise 11 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr produziert, welches in die Atmosphäre geblasen wurde. Ein Preisausschreiben der dänischen Regierung sollte dies schließlich ändern: Die Anforderung war, diese 11 Tonnen auf 0 zu senken, und das ohne staatliche Investitionen. weiterlesen »
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Nov 2011
Wer als Hausbesitzer zur Erzeugung grüner Solar-Energie beitragen wollte, hatte bislang kaum eine Wahl. Er musste wohl oder übel eine großflächige Photovoltaik-Anlage auf seinem Dach installieren lassen. Doch wer ehrlich ist, der kann diese meist monströsen Module kaum als besonders schmückend für die Außenwirkung des eigenen Heims empfinden. Zu sperrig und zu aufdringlich wirken die Energielieferanten. Doch bereits im nächsten Jahr wartet die Industrie mit einer Lösung auf. Die Solaranlage wird in die Dachziegel integriert und ist so nur noch bei sehr genauem hinsehen zu erkennen.
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17
Nov 2011
„Es gibt keinen Bereich, in dem sich die Leute so gerne betrügen wie in diesem Umweltbereich. Ich kenne Leute, die aus Umweltgründen aufs Auto verzichten, aber im Urlaub mit Rucksack nach Neuseeland fliegen. Für einen Flug nach Neuseeland könnten die, ökobilanztechnisch gerechnet, den Rest des Jahres mit einem 40 Tonner zur Arbeit fahren. Für einen Flug über 40.000 Kilometer, also einmal hin und zurück, kann ein normaler Mensch, ökobilanztechnisch gerechnet, vier Jahre Auto fahren.“ (Dieter Nuhr: “Nuhr weiter so”. Wortart: Köln, 1997.)
Mit diesem Zitat von Dieter Nuhr möchten wir den heutigen Artikel beginnen. Nicht etwa, weil wir bewusst Werbung für den Kabarettisten machen wollen, sondern weil wir eher zufällig auf ein altes Programm von ihm gestoßen sind und durch diesen Ausschnitt nachdenklich gestimmt wurden. Das Programm ist aus dem Jahr 1997, und obwohl die technischen Möglichkeiten weiterentwickelt wurden, ist das Thema aktueller denn je. Das Bewusstsein für unsere Umwelt ist jedoch gewachsen und so möchten wir das Thema Urlaub heute aufgreifen und die Frage in den Raum stellen, ob es überhaupt möglich ist, Reisen und ökologisches Bewusstsein unter einen Hut zu bringen.
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18
Okt 2011
Bislang hat der Sandsack an sich ein eher schlechtes Image. Er kommt bei Flutkatastrophen und Kriegen zum Einsatz. Schließlich sollen die Sandsack-Mauern bei diesen Einsätzen Wassermassen aufhalten oder die Stellungen des Militärs befestigen. Doch es wird Zeit, den Sandsack in ein besseres Licht zu rücken. In den Tropen und in Wüstengebieten finden die gefüllten Beutel jetzt Einsatz im Earth-Bag-Building.
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15
Okt 2011
Der Deutschen liebstes Kind ist das Auto. Es symbolisiert Freiheit und Unabhängigkeit. Wir können fahren wann wir wollen und wohin wir wollen – so zumindest die Theorie. In der Praxis sieht das häufig ganz anders aus. Stau, Staub und Lärm beherrschen oft genug den Alltag auf Deutschlands Straßen. Von der großen Freiheit und Unabhängigkeit bleibt dann nicht mehr viel übrig. Das gilt besonders für den Berufsverkehr. Jeden Morgen und jeden Abend rollen regelrechte Blechlawinen über Deutschlands Autobahnen und durch die Städte, von Entspannung keine Spur.
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