<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Grünhausenergie Blog</title>
	<atom:link href="http://blog.gruenhausenergie.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.gruenhausenergie.de</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Mon, 07 May 2012 08:00:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Batterien für die Energiewende</title>
		<link>http://blog.gruenhausenergie.de/batterien-fur-die-energiewende/</link>
		<comments>http://blog.gruenhausenergie.de/batterien-fur-die-energiewende/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[AKW]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[ökologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Solar]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhausgase]]></category>
		<category><![CDATA[umweltfreundlich]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruenhausenergie.de/?p=3074</guid>
		<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren haben saubere, erneuerbare Energiequellen große Fortschritte gemacht und ihre Konkurrenzfähigkeit mit schmutzigen konventionellen Kraftwerken in der Praxis unter Beweis gestellt. Obgleich ihre positiven Auswirkungen auf Umwelt und Klima unbestritten sind, leiden besonders Solar- und Windkraftwerke unter einer Schwäche, die ihrem Durchbruch und gar der gesamten Energiewende im Wege steht. Während durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Jahren haben saubere, erneuerbare Energiequellen <strong>große Fortschritte gemacht</strong> und ihre <strong>Konkurrenzfähigkeit</strong> mit schmutzigen konventionellen Kraftwerken in der Praxis unter Beweis gestellt.<br />
Obgleich ihre <strong>positiven Auswirkungen auf Umwelt und Klima unbestritten</strong> sind, leiden besonders Solar- und Windkraftwerke unter einer Schwäche, die ihrem Durchbruch und gar der gesamten Energiewende im Wege steht.<br />
<span id="more-3074"></span></p>
<p>Während durch Sonne und Wind selbst ein <strong>energiehungriges Land</strong> wie Deutschland <strong>nachhaltig und sauber</strong> mit genügend Strom versorgt werden könnte, steht diese Energie noch <strong>nicht konstant</strong> zur Verfügung. Solarzellen benötigen Sonnenlicht und selbst das beste Windkraftwerk erzeugt bei Flaute<strong> keinen Strom</strong>.</p>
<p><em>Vorteil: Luftverpester?</em></p>
<p>Schmutzige Kohle- oder Kernkraftwerke können dagegen unabhängig von Wetter und Tageszeit konstante und vorhersehbare Leistung liefern. Ein Vorteil, der sie bis heute zu einem unvermeidlichen Bestandteil des Energiemix macht.</p>
<p>Wären wir in der Lage den <strong>sauberen Ökostrom zu speichern</strong> und ebenso <strong>vorhersehbar,</strong> wie von den konventionellen Energieträgern gewohnt, <strong>ins Netz einzuspeisen</strong>, könnten wir viel eher auf Kohle, Öl und Kernenergie verzichten.</p>
<p>Diese Rolle wird derzeit vereinzelt <strong>von Stauseen übernommen</strong>. Hierbei werden sie bei Verfügbarkeit von erneuerbarer Energie gefüllt. Nachts oder an windstillen Tagen wird das <strong>Wasser aus dem Stausee gelassen</strong>. Auf seinem Weg in einen Kanal treibt es eine <strong>Turbine</strong> an, die wiederum <strong>Strom erzeugt</strong>. Doch die Technik hat ihre Tücken. Weltweit steht nur eine <strong>handvoll von geeigneten Stauseen</strong> zur Verfügung. Gleichzeitig geht durch sie <strong>kostbares Trinkwasser</strong> und <strong>Ackerland</strong> verloren.</p>
<p>Man könnte bereits heute mit dem sauberen Ökostrom große <strong>Batterien</strong>, wie wir sie aus <strong>Laptops</strong> oder <strong>Elektroautos</strong> kennen, aufladen und diese auf dieselbe Weise nutzen; Doch leider sind Batterien trotz aller Fortschritte noch immer <strong>nicht sauber, effizient und günstig genug</strong>, um dies zu leisten.</p>
<p><em> Effektive Energiespeicher </em></p>
<p>Das <strong>US Unternehmen <a href="http://lmbcorporation.com/">LMBC</a></strong>, ein Ableger des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT), plant mit günstigen <strong>Flüssigmetallbatterien</strong> diesen wichtigen Schritt möglich zu machen.<br />
Die Batterie setzt dabei auf <strong>günstige und zahlreich vorhandene Rohstoffe</strong>, die zudem <strong>einfach zusammengebaut</strong> und <strong>entsorgt</strong> werden können. Damit werden viele <strong>Nachteile von aktuellen Batterien ausgeglichen</strong>. Gleichzeitig soll die neue Batterie mächtig genug sein, um die enormen Energiemengen zu speichern, die für eine Versorgung ganzer Städte vonnöten sind.</p>
<p>Sollte das Unternehmen seinen ambitiösen Plan erfüllen können, könnten nachhaltige Quellen wie die Solar- und Windenergie zum <strong>Rückgrat des weltweiten Energiemix</strong> werden.</p>
<p>Einen Vertrauensvorschuss erhält LMBC jedenfalls bereits von seinen <strong>Investoren</strong>. Technologieriesen wie Microsoft-Gründer <strong>Bill Gates und der französische Total Konzern</strong> haben bereits Schecks an das Energiestartup geschickt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruenhausenergie.de/batterien-fur-die-energiewende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Warnsiegel für Atomstrom?</title>
		<link>http://blog.gruenhausenergie.de/ein-warnsiegel-fur-atomstrom/</link>
		<comments>http://blog.gruenhausenergie.de/ein-warnsiegel-fur-atomstrom/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemix]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gütesiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Ökostromanbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Strommärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhausgase]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruenhausenergie.de/?p=3063</guid>
		<description><![CDATA[War elektrischer Strom in der Vergangenheit ein undurchsichtiger Markt, so bekommen Kunden immer mehr Möglichkeiten ihren persönlichen Energiemix selbst zu bestimmen und erhalten damit direkten Einfluss auf die Energiepolitik. Bis heute betrifft dies vor allem die Reduktion von Treibhausgasen. Spätestens seit Abschluss des Kyoto-Protokolls steht die Reduktion von Treibhausgasen nicht nur für Verbraucher, sondern auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War elektrischer Strom in der Vergangenheit ein undurchsichtiger Markt, so bekommen Kunden immer mehr Möglichkeiten ihren persönlichen Energiemix selbst zu bestimmen und erhalten damit direkten Einfluss auf die Energiepolitik.<br />
<span id="more-3063"></span></p>
<p>Bis heute betrifft dies vor allem die <strong>Reduktion von Treibhausgasen</strong>. Spätestens seit Abschluss des Kyoto-Protokolls steht die Reduktion von Treibhausgasen nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Staaten und Energieerzeuger weit <strong>oben auf der Agenda.</strong></p>
<p>Für viele konventionelle Anbieter war lange die <strong>Kernkraft das Mittel der Wahl</strong>. Diese wird jedoch besonders <strong>von umweltbewussten Kunden abgelehnt</strong> und in einigen Staaten in Zukunft schlicht <strong>gar nicht mehr produziert</strong>. Trotzdem wird sie aber noch aus <strong>Nachbarstaaten importiert</strong>.</p>
<p><em>Intransparente Strommärkte </em></p>
<p>Stromkunden können bisher <strong>nur schwer feststellen</strong>, ob ihr Stromanbieter seinen Strom ebenfalls in Kernkraftwerken produziert oder solchen Strom einkauft.  Wenn Kunden sich <strong>bewusst gegen Kernkraft entscheiden</strong> wollen, können sie heute bereits auf <strong>freiwillige Siegel</strong> von Stromanbietern setzen – sind jedoch auf deren Vertrauenswürdigkeit angewiesen.</p>
<p>Unsere Nachbarn in Österreich sind da <strong>schon einen Schritt weiter.</strong> Mit Einführung einer Kennzeichnungspflicht für Atomstrom werden Verbraucher effektiv in die Lage versetzt, ihren individuellen Energiemix genau bestimmen zu können.</p>
<p><em>Transparenz für Verbraucher </em></p>
<p>Die neue Regelung sieht vor, dass ab Januar 2015 die <strong>Herkunft sämtlichen Stroms völlig klar</strong> sein muss.  So können Stromanbieter <strong>Kernenergie nicht in unbekannten Quellen verbergen</strong>. Gleichermaßen darf Strom aus unbekannten Quellen natürlich <strong>nicht mehr eingespeist</strong> werden.</p>
<p>Die Energieerzeuger haben sich zudem <strong>freiwillig verpflichtet keine Kernenergie</strong> mehr direkt an Endverbraucher <strong>zu liefern</strong>.</p>
<p>Der Strom, der nicht aus Kernenergie stammt, wird obendrein mit einem <strong>Gütesiegel</strong> versehen. So wird Strom aus Atomkraftwerken gekennzeichnet, Kunden wird die Wahlmöglichkeit erleichtert und die Energiepolitik Österreichs so nachhaltig auf eine Zukunft ohne Kernenergie vorbereitet.</p>
<p>Ähnliche Regelungen könnten auch in Deutschland für eine <strong>bessere Übersicht auf dem Energiemarkt</strong> führen und echte Ökostromanbieter von solchen trennen, die auf Kernenergie setzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruenhausenergie.de/ein-warnsiegel-fur-atomstrom/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Klimaschonende Fleischalternativen</title>
		<link>http://blog.gruenhausenergie.de/klimaschonende-fleischalternativen/</link>
		<comments>http://blog.gruenhausenergie.de/klimaschonende-fleischalternativen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 07:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischalternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschonend]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutzpotenzial]]></category>
		<category><![CDATA[Nährlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Retortenfleisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruenhausenergie.de/?p=3017</guid>
		<description><![CDATA[Schon vorher haben wir uns mit den Auswirkungen der Fleischwirtschaft auf das Klima beschäftigt. Wer das Klima schonen aber trotzdem nicht gleich zum Vegetarier werden möchte, sollte sich folgende Alternativen ansehen, auch wenn sie manchem einiges an Überwindung kosten. Retortenfleisch Die Zukunft des klimaschonenden Fleischgenusses beginnt mit einem Lebensmittel, das derzeit keinen besonders klimafreundlichen Ruf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vorher haben wir uns mit den Auswirkungen der Fleischwirtschaft auf das Klima beschäftigt. Wer das Klima schonen aber trotzdem nicht gleich zum Vegetarier werden möchte, sollte sich <strong>folgende Alternativen</strong> ansehen, auch wenn sie manchem einiges an Überwindung kosten.<br />
<span id="more-3017"></span></p>
<p><em>Retortenfleisch</em></p>
<p><strong>Die Zukunft des klimaschonenden Fleischgenusses</strong> beginnt mit einem Lebensmittel, das derzeit keinen besonders klimafreundlichen Ruf genießt: <strong>Dem Hamburger</strong>. Wo heute noch echte Rinder ihren buchstäblichen Allerwertesten hinhalten müssen, kommen vielleicht bald<strong> Frikadellen aus der Retorte</strong> zum Einsatz.</p>
<p><strong>Retortenfleisch bietet theoretisch ein unglaubliches Klimaschutzpotenzia</strong>l. Wissenschaftlichen Hochrechnungen zu Folge, setzt die Produktion von künstlichem Fleisch bis zu 96% weniger Treibhausgase frei als eine vergleichbare Menge, die aus einem lebenden Tier gewonnen wurde. Zudem lassen sich 99% der benötigten Fläche und bis zu 96% des verwendeten Wassers einsparen.</p>
<p><em>Wie funktioniert’s?</em></p>
<p>In einer Nährlösung wachsen<strong> tierische Zellen</strong>, die etwa Kühen oder Schweinen entnommen wurden, zu künstlichen Muskeln heran. Mit entsprechendem Training durch Stimulation und Dehnung nähert sich ihr Geschmack dem des natürlich gewachsenen Fleisches an.</p>
<p>Die <strong>Technik steckt dabei noch in den Kinderschuhen</strong>, an Steak aus der Retorte ist <strong>noch nicht zu denken</strong>, da nur<strong> einfachste Strukturen</strong> nachgebildet werden können. Deshalb wird die Karriere des Retortenfleisches auch mit Hackfleischfrikadellen in einem Hamburger beginnen. Dem Erfolg des Modells steht derzeit noch <strong>der Preis</strong> im Wege. Eine einzelne Hamburgerfrikadelle wird etwa 250 000 Euro kosten.</p>
<p><em><em>Alternative: </em>Insekten</em></p>
<div id="attachment_3035" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://blog.gruenhausenergie.de/klimaschonende-fleischalternativen/800px-fried_grasshoppers_in_bangkok-5/" rel="attachment wp-att-3035"><img class="size-thumbnail wp-image-3035" src="http://blog.gruenhausenergie.de/wp-content/uploads/2012/04/800px-Fried_grasshoppers_in_Bangkok4-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>
<p class="wp-caption-text">Gegrillte Heuschrecken</p>
</div>
<p>Keine Zukunftsmusik und viel bezahlbarer sind<strong> Insekten</strong>. Die kleinen Krabbler stehen in vielen Ländern bereits seit Jahrhunderten auf der Speisekarte und finden langsam ihren <strong>Weg nach Europa</strong>. Noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts aß man auch in Deutschland noch Insekten, etwa in der Maikäfersuppe.</p>
<p>Insektenfleisch  liefert ebenso viele Proteine und Nährstoffe wie Schwein, Rind oder Fisch. Die schiere Menge von Insekten macht ihre geringe Größe mehr als wett. In diesem Augenblick leben ca. 10 Trillionen (das sind 10 000 000 000 000 000 000!) einzelne Insekten auf der Welt.</p>
<p>Insekten setzen ihre Nahrung zwischen 2 und 20 mal so effektiv wie Rinder und Schweine in essbares Fleisch um. Sie kommen darüber hinaus mit weniger Land aus und können sogar direkt in der Stadt aus Abfällen Nahrung produzieren. Auch <strong>geben sie weniger Treibhausgase ab</strong> als konventionelles Vieh und profitieren vielerorts sogar noch von steigenden Temperaturen.</p>
<p>Sind Insekten damit der<strong> ideale Proteinlieferant für den Klimawandel?</strong> Wenn wir unseren Ekel überwinden können, bestimmt. Wer nicht daran glaubt, sei auf die kulinarische Geschichte des Hummers verwiesen. Früher galt er als derart eklig, dass er nur an Gefangene und Schweine verfüttert wurde. Heute dagegen zählt Hummer zu den exquisitesten Delikatessen überhaupt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruenhausenergie.de/klimaschonende-fleischalternativen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grüne Energie für ein besseres Leben</title>
		<link>http://blog.gruenhausenergie.de/gruene-energie-fur-ein-besseres-leben/</link>
		<comments>http://blog.gruenhausenergie.de/gruene-energie-fur-ein-besseres-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 14:58:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grünes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruenhausenergie.de/?p=2950</guid>
		<description><![CDATA[Hierzulande soll mit alternativen Energiequellen das Klima geschont und Geld gespart werden. Wie können sie aber Menschen helfen, die gar einen Zugang zu elektrischem Strom haben? Für uns ist elektrischer Strom beinahe schon so lebensnotwendig wie Wasser oder Luft. Werden wir dann doch mal von einem Stromausfall überrascht, fühlen wir uns hilflos und verloren. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hierzulande soll mit alternativen Energiequellen das <strong>Klima geschont und Geld gespart </strong>werden. Wie können sie aber Menschen helfen, die <strong>gar einen Zugang zu elektrischem Strom </strong>haben?</p>
<p>Für uns ist elektrischer Strom beinahe schon so <strong>lebensnotwendig </strong>wie Wasser oder Luft. Werden wir dann doch mal von einem Stromausfall überrascht, fühlen wir uns hilflos und verloren. Doch was <strong>für uns nur ein kurzer Schrecken</strong> ist, bleibt für 1,3 Milliarden Menschen weltweit <strong>Alltag</strong>.<br />
<span id="more-2950"></span></p>
<p>Besonders die Bewohner ländlicher Gebiete in Afrika südlich der Sahara verfügen über keinen, oder nur einen <strong>unzureichenden Zugang zu elektrischem Strom</strong>. Kraftwerke beliefern vorrangig größere Städte und obwohl Entwicklungsländer den Ausbau ihrer Stromnetze vorantreiben, wird sich diese Situation <strong>nur langsam bessern</strong>, denn die <strong>Erschließung von entlegenen Gebieten ist schwierig</strong>, teuer und die Stromnetze anfällig für Naturkatastrophen und Unfälle.</p>
<p><em>Schlecht für Klima und Menschen</em></p>
<p>In Ermangelung eines Netzanschlusses behelfen sich viele Dörfer mit Generatoren, die jedoch <strong>teure fossile Kraftstoffe verbrennen</strong> und zu einer permanenten Geruchs- und Lärmbelästigung führen sowie klimaschädliches CO2 ausstoßen. Auch die häufig zum Kochen eingesetzten Brennholzöfen <strong>schaden durch Raubbau an natürlichen Wäldern massiv Natur und Klima</strong>. Zudem müssen Bewohner einen großen Teil ihrer Zeit und Energie in den Transport von Brennmaterialen investieren.</p>
<div id="attachment_3002" class="wp-caption alignright" style="width: 147px"><a href="http://blog.gruenhausenergie.de/gruene-energie-fur-ein-besseres-leben/solarofen/" rel="attachment wp-att-3002"><img class="size-full wp-image-3002" title="Solarofen" src="http://blog.gruenhausenergie.de/wp-content/uploads/2012/02/Solarofen.jpg" alt="Ein Solarofen mit Topf" width="137" height="239" /></a>
<p class="wp-caption-text">Ein Solarofen schützt nicht nur das Klima</p>
</div>
<p><strong>Nicht nur das Klima leidet, auch die Lebensqualität sinkt</strong>. So endet ohne Zugang zu elektrischen Licht der Tag bereits mit dem Sonnenuntergang<strong>.</strong> An eine Nebenbeschäftigung, Weiterbildung oder gar Hobbys ist somit nicht zu denken.</p>
<p><em>Chancen durch erneuerbare Energien</em></p>
<p><strong>Erneuerbare Energien können den Bedarf nach Elektrizität schnell decken</strong> und vor Ort helfen, die Lebensqualität zu steigern. Große Chancen bietet besonders die Sonnenenergie, da sie besonders vielseitig einsetzbar ist. Einfache Solarkocher können einen Haushalt bereits weitgehend <strong>unabhängig von Brennholz</strong> machen, solarbetriebene Lampen holen elektrisches Licht in einzelne Häuser, während Photovoltaikanlagen bereits den <strong>Energiebedarf ganzer Dörfer</strong> decken können. Auch Windenergie ist durch ihre hohe Kosteneffizienz eine attraktive Grundlage für die dörfliche Stromversorgung. Die Verbreitung von alternativen Energiequellen schafft zudem vor Ort <strong>Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen Branchen</strong> und hilft somit Armut zu bekämpfen.</p>
<p>Alternative Energiequellen bieten also besonders in Entwicklungsländern <strong>vielfältige Möglichkeiten um das Leben von Menschen direkt zu verbessern</strong>, Natur- und Klimaschutz voranzutreiben sowie die Vorzüge des elektrischen Stroms allen Menschen zugänglich zu machen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruenhausenergie.de/gruene-energie-fur-ein-besseres-leben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grüne Rechenzentren</title>
		<link>http://blog.gruenhausenergie.de/gruene-rechenzentren/</link>
		<comments>http://blog.gruenhausenergie.de/gruene-rechenzentren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 10:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaschutz aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruenhausenergie.de/?p=2945</guid>
		<description><![CDATA[Der Energiehunger großer Rechenzentren wächst. Wie diese Strom sparen und was erneuerbare Energien damit zu tun haben, erfahrt Ihr hier. Ob Webseite, soziales Netzwerk oder Cloud Computing. Hinter allen Diensten im Internet stecken Server und diese findet man für gewöhnlich in einem Rechenzentrum. Da auch dort Computer nicht ohne Elektrizität funktionieren, benötigen sie bereits jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Energiehunger großer Rechenzentren wächst</strong>. Wie diese Strom sparen und was erneuerbare Energien damit zu tun haben, erfahrt Ihr hier.</p>
<p>Ob Webseite, soziales Netzwerk oder Cloud Computing. Hinter allen Diensten im Internet stecken Server und diese findet man für gewöhnlich in einem Rechenzentrum. Da auch dort Computer nicht ohne Elektrizität funktionieren, <strong>benötigen </strong>sie bereits jetzt <strong>Unmengen von Strom. </strong>Und ihr Energiehunger wächst: Mit zunehmender Vernetzung brauchen wir immer mehr Rechenzentren, deren <strong>immer leistungsfähigere Computer immer mehr Energie</strong> benötigen.<br />
<span id="more-2945"></span></p>
<p><em>Enormer Energieverbrauch</em></p>
<p>Strom wird dabei nicht nur von den Servern selbst verbraucht, auch die <strong>Kühlsysteme müssen mit zunehmender Rechenleistung wachsen</strong> und lechzen dementsprechend nach mehr Energie. Hinzu kommt: Nicht alle Computer in einem Rechenzentrum laufen stets auf voller Leistung, denn um für besonderen Andrang gerüstet zu sein, verfügen alle Zentren über <strong>große Leistungsreserven</strong>. Werden diese nicht benötigt, verbrauchen sie dennoch <strong>unnötig Energie</strong>.</p>
<p>Laut einer im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom erstellten Studie wird der Energiebedarf von Rechenzentren in Deutschland auf <strong>bis zu 14,85 Terawattstunden im Jahr 2013</strong> steigen. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag dieser Wert noch bei 3,89 Terawattstunden!<br />
Für Betreiber eine teure Angelegenheit, denn die <strong>Preisanstiege bei fossilen Brennstoffen sorgen für eine parallele Steigerung der Energiekosten</strong>.</p>
<p>Das ist vor Allem <strong>schlecht fürs Klima</strong>, da jede Kilowattstunde, die von einem Rechenzentrum benötigt wird, auch von einem Kraftwerk geliefert werden muss und damit auch, insofern es sich um ein konventionelles Kraftwerk handelt, <strong>Treibhausgase emittiert</strong> werden.</p>
<p><em>Rettung durch alternative Energie</em></p>
<p>Zur Lösung dieses Problems setzen Betreiber von Rechenzentren verstärkt auf <strong>energiesparende Komponenten</strong>, denn jede Einsparung im Energieverbrauch eines Computers wird gleichzeitig in der benötigten Kühlung gespart. Auch durch Zuschalten von weiteren Servern <strong>erst bei Bedarf</strong> lassen sich große Einsparungen machen.</p>
<p>Um der Energiekosten Herr zu werden setzen immer mehr Betreiber auf <strong>erneuerbare Energien</strong>, so nutzen Branchengrößen wie Apple und Google eigene <strong>Solarkraftwerke</strong> und bedienen sich <strong>geothermaler Energie</strong> um ihre Computerfarmen mit kostengünstigem und nachhaltigem Strom zu versorgen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruenhausenergie.de/gruene-rechenzentren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wohnen im Zeitalter des Klimawandels</title>
		<link>http://blog.gruenhausenergie.de/wohnen-im-zeitalter-des-klimawandels/</link>
		<comments>http://blog.gruenhausenergie.de/wohnen-im-zeitalter-des-klimawandels/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grünes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[ökologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[umweltfreundlich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruenhausenergie.de/?p=2948</guid>
		<description><![CDATA[Energiewende und Klimawandel beeinflussen schon jetzt, wie wir in Zukunft wohnen werden. Wir stellen zwei Konzepte für das Wohnhaus von morgenvor. Die Welt verändert sich. Der anthropogene Klimawandel birgt neue Gefahren für unseren Lebensraum, während die Energiewende zahllose Gebäudekomplexe ohne unmittelbaren Nutzen hinterlassen wird. Bereits heute machen sich Architekten Gedanken darüber, wie wir diese Probleme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.gruenhausenergie.de/wohnen-im-zeitalter-des-klimawandels/ghe_raffinerie/" rel="attachment wp-att-3009"><img class="alignleft size-full wp-image-3009" title="GHE_Raffinerie" src="http://blog.gruenhausenergie.de/wp-content/uploads/2012/03/GHE_Raffinerie.jpg" alt="" width="239" height="159" /></a>Energiewende und Klimawandel beeinflussen schon jetzt, wie wir in Zukunft wohnen werden. Wir stellen <strong>zwei Konzepte für das Wohnhaus von morgen</strong>vor.</p>
<p>Die Welt verändert sich. Der anthropogene Klimawandel birgt <strong>neue Gefahren für unseren Lebensraum</strong>, während die Energiewende zahllose <strong>Gebäudekomplexe ohne unmittelbaren Nutzen</strong> hinterlassen wird. Bereits heute machen sich Architekten Gedanken darüber, wie wir diese Probleme lösen können.<br />
<span id="more-2948"></span></p>
<p><em>Wohnen im Ölsilo</em></p>
<p>Mit der Energiewende und der <strong>abnehmenden Bedeutung fossiler Brennstoffe</strong> werden wir uns in Zukunft mit vielen ungenutzten Bauwerken auseinandersetzen müssen. Dazu zählen Raffinieren und Tankstellen ebenso wie Ölsilos. Für nicht jedes dieser Gebäude kann ein neuer Nutzen gefunden werden. Bleibt also der <strong>Abriss als einzige Alternative?</strong> Das Architektenkollektiv pinkcloud.dk aus Kopenhagen will mit dem Oil Silo Home zumindest die annährend 50.000 kugelförmigen <strong>Treibstoffsilos als grünen Lebensraum für die wachsende Weltbevölkerung</strong> erschließen und sie gleichzeitig zur Erzeugung von sauberem Solarstrom nutzbar machen.</p>
<p>Dabei sollen die Silos mit Hilfe von Bakterien von gesundheitsschädlichen <strong>Ölresten gereinigt</strong> und anschließend in <strong>Wohneinheiten umgewandelt</strong> werden, indem vorgefertigte Module im Innenraum montiert werden. Auf drei Etagen können so<strong> bis zu 12 Personen geräumig leben</strong>.</p>
<p>Die Wasserversorgung wird durch <strong>Regenwassertanks</strong> sichergestellt, während Photovoltaikmodule die kugelförmige Oberfläche der Silos bedecken um im Tagesverlauf <strong>mehr Energie zu erzeugen, als seine Bewohner benötigen</strong>. Auch warmes Wasser wird mit Hilfe der Sonne gewonnen. Mit nur wenigen Änderungen wird aus einer Lagerstätte für fossile Brennstoffe<strong> ein sauberes, bewohntes Kraftwerk.</strong></p>
<p><em>Schwimmende Häuser</em></p>
<p>Überzählige Gebäude sind nur ein geringes Problem im Vergleich zu den <strong>schädlichen Auswirkungen des Klimawandels</strong>. Steigende Pegel und immer intensivere Unwetter belasten bestehende Deiche und Dämme und führen zu erheblichen Sachschäden und <strong>Verlust von Menschenleben durch Überschwemmungen</strong>.</p>
<p>Statt zu sich mit <strong>immer teureren und umfassenderen Schutzmaßnahmen</strong> gegen die Fluten zu stemmen, kann man sich auch versuchen sich mit ihnen zu arrangieren. Baca Architects aus Großbritannien wollen in Kürze am Ufer der Themse einen solchen Versuch wagen.</p>
<p>Ihr Plan ist dabei einfach und elegant. Das so genannte <strong>amphibische Haus</strong> verwandelt sich <strong>im Falle eines Hochwassers</strong> kurzerhand in ein <strong>Hausboot</strong>. Statt sich auf das Dach zu retten, können seine Bewohner weiter im Haus auf das Ende der Überschwemmung warten. Eine Verankerung stellt dabei sicher, dass das Gebäude nicht ohne Zutun seiner Bewohner in eine neue Nachbarschaft umzieht.</p>
<p>Die Idee eines schwimmfähigen Hauses wird auch in anderen Teilen der Welt verfolgt. So wurden <strong>ähnliche Designs</strong> bereits von Brad Pitts „Make it Right“ Stiftung vorgestellt, die sich dem Wiederaufbau von durch Hurrikan Katrina zerstörten Stadtvierteln New Orleans verschrieben hat.</p>
<p><strong>Kann man dem Klimawandel also davonschwimmen?</strong> Zumindest für einen Teil der Menschheit könnte diese Lösung praktikabler als aufwendige Deiche sein. Die <strong>Häuser von morgen</strong> sind bereit für die Zukunft. Sind wir es auch?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruenhausenergie.de/wohnen-im-zeitalter-des-klimawandels/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Power Felt − Das Kraftwerk am Körper</title>
		<link>http://blog.gruenhausenergie.de/power-felt-das-kraftwerk-am-koerper/</link>
		<comments>http://blog.gruenhausenergie.de/power-felt-das-kraftwerk-am-koerper/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 16:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruenhausenergie.de/?p=2941</guid>
		<description><![CDATA[Tragen wir bald ein Kraftwerk direkt am Körper? Ein neuentwickeltes Material könnte das und noch viel mehr möglich machen. Jeder kennt das Problem: Die Batterien in der Taschenlampe sind grundsätzlich bei einem Stromausfall leer und auch der so motivierende MP3 Player versagt den Dienst gern auf der Hälfte der Joggingstrecke. Wie praktisch wäre es da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tragen wir bald ein <strong>Kraftwerk direkt am Körper</strong>? Ein neuentwickeltes Material könnte das und noch viel mehr möglich machen.</p>
<div id="attachment_2998" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.gruenhausenergie.de/power-felt-das-kraftwerk-am-koerper/620x350-20120215-nanotech0592-460x260/" rel="attachment wp-att-2998"><img class="size-medium wp-image-2998" title="620x350.20120215.nanotech0592-460x260" src="http://blog.gruenhausenergie.de/wp-content/uploads/2012/02/620x350.20120215.nanotech0592-460x260-300x169.jpg" alt="Ein Doktorand berührt ein Stück Power Felt" width="300" height="169" /></a>
<p class="wp-caption-text">Doktorand Corey Hewitt erzeugt durch Berührung von Power Felt Energie (Bild: Wake Forest University)</p>
</div>
<p>Jeder kennt das Problem: Die Batterien in der Taschenlampe sind grundsätzlich bei einem Stromausfall leer und auch der so motivierende MP3 Player versagt den Dienst gern auf der Hälfte der Joggingstrecke. Wie praktisch wäre es da eine Energiequelle zu haben, die <strong>überall und ohne großes Aufheben Strom erzeugen</strong> kann?<br />
<span id="more-2941"></span></p>
<p><em>Wärmeunterschiede in Energie</em></p>
<p>Hier kommt <strong>Power Felt</strong> ins Spiel. Das an der Wake Forest University im US Bundesstaat North-Carolina entwickelte Material nutzt <strong>Nanotechnologie um aus Temperaturunterschieden elektrische Energie zu gewinnen</strong>. Der Energiefilz lässt sich dabei wie gewöhnliche Textilien verarbeiten und könnte so etwa in Jacken, Hosen oder Handyhüllen zum Einsatz kommen.</p>
<p>Große Hitze ist dabei gar nicht notwendig, <strong>schon menschliche Körperwärme würde ausreichen</strong> um genug Energie für kleine elektronische Geräte zu liefern. Geht dem MP3 Player dann der Saft aus, kann er einfach an der Jacke neuen Strom tanken, den diese durch den Temperaturunterschied zwischen ihrem Träger und der Umgebungsluft erzeugt.</p>
<p>Dieses <strong>Thermoelektrizität</strong> genannte Prinzip wird bereits heute angewandt, ist aber durch die hohen Kosten der verwendeten Materialien noch nicht für jede Anwendung erschwinglich. In Computerkühlern und kleinen Kühlschränken kommt derzeit das Material Bismuttellerit zum Einsatz, das mit einem Kilopreis von 1.000 Dollar zu Buche schlägt..<br />
Power Felt verwendet dagegen Kohlenstoffnanoröhrchen und ist deshalb <strong>weitaus günstiger als existierende Materialien</strong>. Die Forscher um Dr. David Carroll rechnen mit einem Aufpreis von etwa einem Dollar für eine Handyhülle.</p>
<p><em>Auch andere Anwendungen denkbar </em></p>
<p>Nicht nur für Gadgetliebhaber ist das Material interessant, auch überall wo sonst Wärme abfällt, kann Power Felt seine Stärken ausspielen. Seine Erfinder sehen etwa Potential bei der Nutzung in Automobilen, wo durch Power Felt in der Karosserie oder gar den Autositzen <strong>zusätzliche Energie für das Radio oder die Klimaanlage</strong> gewonnen werden könnte.</p>
<p>Auch für Hausbesitzer ist das Material interessant. Als Isolierung, etwa unter Dachziegeln, eingesetzt, könnte der Energiefilz so eine <strong>Photovoltaik-Anlage ergänzen</strong> um auch bei Abwesenheit der Sonne zusätzlichen Strom zu erzeugen.</p>
<p>Doch solche Anwendungen bleiben fürs Erste <strong>Zukunftsmusik</strong>, denn Power Felt kann noch nicht genug Energie liefern um zweckmäßig eingesetzt zu werden. Das Forscherteam konzentriert sich daher derzeit darauf, das Material zu verbessern und sucht nach Investoren.</p>
<p>Wir müssen also leider vorerst weiter den Batteriestand unserer Taschenlampen im Auge behalten. Doch das Kraftwerk aus der Jacke kommt bestimmt!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruenhausenergie.de/power-felt-das-kraftwerk-am-koerper/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Energiesparlampe – So entsorgen Sie richtig!</title>
		<link>http://blog.gruenhausenergie.de/energiesparlampen/</link>
		<comments>http://blog.gruenhausenergie.de/energiesparlampen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 10:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiespartipp]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Baumärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Umwelthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[DUH]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparlampe]]></category>
		<category><![CDATA[Entsorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Glühbirne]]></category>
		<category><![CDATA[Quecksilber]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruenhausenergie.de/?p=2903</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Verbot von Glühbirnen bleibt uns nicht mehr viel übrig außer die Nutzung von Energiesparlampen. Da Glühbirnen mit einer Leistung von 100 und 75 Watt nicht mehr verkauft werden dürfen, haben die meisten sich wohl relativ schnell mit der Tatsache abgefunden. Und warum auch nicht?! Immerhin senken wir mit Energiesparlampen unsere Stromkosten und tun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.gruenhausenergie.de/energiesparlampen/ghe_blog_12_feb_elampen/" rel="attachment wp-att-2926"><img class="alignleft size-full wp-image-2926" title="ghe_blog_12_feb_elampen" src="http://blog.gruenhausenergie.de/wp-content/uploads/2012/02/ghe_blog_12_feb_elampen.jpg" alt="" width="210" height="140" /></a>Nach dem Verbot von Glühbirnen bleibt uns nicht mehr viel übrig außer die Nutzung von Energiesparlampen. Da Glühbirnen mit einer Leistung von 100 und 75 Watt nicht mehr verkauft werden dürfen, haben die meisten sich wohl relativ schnell mit der Tatsache abgefunden. Und warum auch nicht?! Immerhin <strong>senken</strong> wir <strong>mit Energiesparlampen unsere Stromkosten</strong> und <strong>tun unsere Umwelt etwas Gutes</strong>. Doch ist das wirklich so?<br />
<span id="more-2903"></span></p>
<p>Etwa 2,8 Milligramm des Schwermetalls Quecksilber befinden sich in jeder Birne. Daher ist es besonders wichtig, sich vor allem bei der Entsorgung ein paar Gedanken zu machen. <strong>Die wenigsten Menschen wissen jedoch, was &#8220;richtig entsorgen&#8221; bedeutet.</strong> Das ist nicht verwunderlich angesichts der Tatsache, dass es schon bei Baumärkten an Aufklärung mangelt.</p>
<p><em>Baumärkte enttäuschen</em></p>
<p>Eine <a href="http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&amp;tx_ttnews%5btt_news%5d=2767">Untersuchung</a> von insgesamt 96 deutschen Baumarktfilialen, welche von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in Berlin vorgelegt wurde, hat ergeben, dass die Mehrzahl der Baumärkte ihre Kunden nur unzureichend informieren.<br />
<strong>Aufgrund des Quecksilbers müssen Energiesparlampen gesammelt und umweltgerecht entsorgt werden</strong>. Rücknahmebehälter fanden sich jedoch nur in vier von zehn der untersuchten Baumärkte. Doch es kommt noch schlimmer: <strong>15 Prozent der Baumärkte boykottieren</strong> die Auskunft und Rückgabe alter Lampen völlig. Nur 8 Prozent haben von sich aus über Rückgabemöglichkeiten aufgeklärt.<br />
Laut DUH-Chef Jürgen Resch, sei eine <strong>ausnahmslose Rücknahmeverpflichtung aller Händler notwendig</strong>, um hohe Rücklaufquoten aus privaten Haushalten zu erreichen. Um Händler in Zukunft möglicherweise zur Rücknahme zu zwingen, wird die dafür zuständige EU-Altgerätrichtlinie derzeit überarbeitet.</p>
<p><em>Richtig entsorgen</em></p>
<p>Doch schon jetzt kann jeder das Richtige tun und auf die fachgerechte Entsorgung ausgedienter Energiesparlampen achten. <strong>Wenn der Baumarkt eures Vertrauens die Rücknahme verweigert, bedeutet dies nicht, auf die herkömmliche (unsachgerechte) Entsorgung zurückgreifen zu müssen.</strong> Das Internet bietet euch durchaus Alternativen. Bei <a href="http://www.lightcycle.de/verbraucher/sammelstellensuche.html?gclid=CLTRkJ7Fga4CFYZJ3godXQv_4w">Lightcycle</a> könnt ihr zum Beispiel nach Sammelstellen ganz in eurer Nähe suchen, bei denen ihr eure Energiesparlampen fachgerecht und umweltschonend entsorgen könnt. Die meisten Städte bieten zudem auf ihrer Website ausführliche Informationen zu Entsorgungsmöglichkeiten. Es ist also relativ einfach auch ohne Unterstützung durch die Baumärkte die alten Energiesparlampen auf den richtigen Weg zu bringen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruenhausenergie.de/energiesparlampen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umweltbewusst Heizen &amp; Sparen</title>
		<link>http://blog.gruenhausenergie.de/umweltbewusst-heizen-sparen/</link>
		<comments>http://blog.gruenhausenergie.de/umweltbewusst-heizen-sparen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 13:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiespartipp]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Lüften]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtemperatur]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Stromrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärme]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruenhausenergie.de/?p=2906</guid>
		<description><![CDATA[Die kalte Jahreszeit ist eingebrochen, und auch wenn der Schnee in vielen Regionen noch auf sich warten lässt, haben wir unsere Heizkörper doch schon lange wieder in Betrieb genommen. Damit bei der Abrechnung am Ende nicht das böse Erwachen kommt, haben wir einige Tipps für euch zusammengefasst, die euch beim Heizkostensparen helfen können. Denn auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.gruenhausenergie.de/umweltbewusst-heizen-sparen/ghe_blog_12_feb_heizensparen/" rel="attachment wp-att-2921"><img class="alignleft size-full wp-image-2921" title="Heizkosten sparen!" src="http://blog.gruenhausenergie.de/wp-content/uploads/2012/02/ghe_blog_12_feb_heizensparen.jpg" alt="" width="210" height="140" /></a>Die kalte Jahreszeit ist eingebrochen, und auch wenn der Schnee in vielen Regionen noch auf sich warten lässt, haben wir unsere Heizkörper doch schon lange wieder in Betrieb genommen. <strong>Damit bei der Abrechnung am Ende nicht das böse Erwachen kommt, haben wir einige Tipps für euch zusammengefasst</strong>, die euch beim Heizkostensparen helfen können. Denn auch hier verbirgt sich großes Sparpotenzial.<br />
<span id="more-2906"></span></p>
<p><em>Gut geheizt ist halb gewonnen</em></p>
<p>Ehe man sich um die richtige Heizstufe Gedanken macht, sollte man sich zunächst darüber im Klaren sein, welche Raumtemperatur angestrebt wird. <strong>Grundsätzlich gilt natürlich: Je kühler, um so günstiger.</strong> Frieren sollte man natürlich nicht, tropische Wärme hat in Wohnräumen aber sicher auch nichts verloren. Ein guter <strong>Richtwert</strong> für den Wohnraum sind <strong>18-20 Grad</strong> – im Wohnzimmer eher 20, in der Küche, <strong>wo Herd und Kühlschrank zusätzliche Wärme bringen</strong>, sollten 18 Grad ausreichen. Man sollte nur darauf achten, dass die <strong>Temperatur 16 Grad nicht unterschreitet</strong>. Wenn Räume zu sehr auskühlen, kann Feuchtigkeit kondensieren und das fördert die Bildung von Schimmel. Die Temperaturen sollten mit einem Raumthermostat im Auge behalten werden.</p>
<p>Auf die kalte Jahreszeit bereitet man sich daher am besten vor, indem man auf die <strong>einwandfreie Funktionalität der Heizkörper</strong> achtet. Ein wichtiger Schritt ist schon damit getan, die Heizanlage regelmäßig zu entlüften. Damit die Heizkörper ihre Arbeit tun können, sollten sie außerdem <strong>nicht von Möbeln verdeckt werden</strong>. Stehen Couch oder Kommode davor, kann die Wärme nicht in den Raum abgegeben werden. Gleiches gilt auch für Vorhänge.</p>
<p>Regelmäßiges und vor allem gleichmäßiges Heizen ist dabei genau so wichtig. Das heißt vor allem, <strong>nicht gleich die Heizung abzustellen, wenn das Haus einmal verlassen wird</strong>. Das würde nur dazu führen, dass die Räume auskühlen und deutlich mehr Energie verbraucht wird, um diese wieder aufzuwärmen.</p>
<p><em>Luft rein, Wärme raus</em></p>
<p>Richtiges Heizen ist nur die halbe Miete. Auch <strong>korrektes Lüften will gelernt sein</strong>. Den ganzen Tag das Fenster auf Kipp zu lassen, um die Luft im Raum zu tauschen, führt letztlich auch dazu, dass Wärme und damit Energie nach draußen weicht. Dennoch möchte man natürlich auch die angestaute, feuchte Luft der Nacht wieder hinaus lassen und der Schimmelbildung vorbeugen. Die Lösung des Problems lautet hier: <strong>Stoßlüften</strong>. Lieber die Fenster fünf Minuten auf Kipp bei ausgeschalteter Heizung und die Luft einmal richtig durchziehen lassen, als den ganzen Tag lang Wärme und Energie verlieren.</p>
<p>Manch intelligente Lüftungsphase bringt jedoch alles nichts, wenn auch bei geschlossenen Fenstern kalte Luft ins Zimmer dringt, also Fenster und Türen undicht sind. Das sind Mängel, welche relativ einfach und kostengünstig behoben werden können. <strong>Dichtungsbänder aus Schaumstoff können so manch zugiges Fenster abdichten</strong>. Wer etwas mehr investieren möchte, um bessere Haltbarkeit zu gewährleisten, sollte auf <strong>Profildichtungen</strong> zurück greifen. Für Eingangs- oder Balkontüren empfiehlt sich die Verwendung einfacher Dichtungsbürsten aus dem Baumarkt. Diese lassen sich recht einfach an den Unterkanten der Türen anschrauben.</p>
<p>Wenn ihr diese paar Tipps berücksichtigt, schont ihr euren Geldbeutel und damit auch die Umwelt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruenhausenergie.de/umweltbewusst-heizen-sparen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir konsumieren zu viel Fleisch! – Von der Auswirkung des Fleischkonsums auf das Klima</title>
		<link>http://blog.gruenhausenergie.de/wir-essen-zu-viel-fleisch/</link>
		<comments>http://blog.gruenhausenergie.de/wir-essen-zu-viel-fleisch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 16:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grünes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruenhausenergie.de/?p=2910</guid>
		<description><![CDATA[Der überzeugte Vegetarier Albert Einstein hat einmal gesagt „Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“ Heute sind diese seine Worte aktueller denn je, denn der vom Menschen gemachte Treibhauseffekt resultiert zum Teil aus der Tierhaltung. Laut der Welternährungsorganisation (FAO) stammen aus der Landwirtschaft 18 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.gruenhausenergie.de/wir-essen-zu-viel-fleisch/ghe_blog_12_feb_fleisch/" rel="attachment wp-att-2912"><img class="alignleft size-full wp-image-2912" title="Zu viel Fleisch" src="http://blog.gruenhausenergie.de/wp-content/uploads/2012/02/ghe_blog_12_feb_fleisch.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a>Der überzeugte Vegetarier Albert Einstein hat einmal gesagt „Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“ Heute sind diese seine Worte aktueller denn je, denn der vom Menschen gemachte <strong>Treibhauseffekt resultiert zum Teil aus der Tierhaltung</strong>. Laut der Welternährungsorganisation (FAO) stammen aus der Landwirtschaft <strong>18 % aller Emissionen</strong> des Treibhausgases CO<sub>2</sub>. Erheblich mehr also als aus dem Straßenverkehr resultiert. Die Zukunft sieht nach der FAO auch nicht besser aus.<br />
<span id="more-2910"></span></p>
<p>Zwischen 1980 und 2005 hat sich der Fleischkonsum auf 30,9 Kilo pro Person im Jahr <strong>mehr als verdoppelt</strong>. In China hat er sich sogar auf 59,5 Kilo vervierfacht. Der UN-Statistik zufolge <strong>isst ein Deutscher 83,3 Kilogramm pro Jahr</strong>. Die Tatsache, dass das Wachstum der Viehwirtschaft weitergeht, ist unbestreitbar. Die UN-Organisation rechnet sogar mit einer Verdoppelung der jährlichen Fleischproduktion auf 463 Millionen Tonnen weltweit, und das bis zum Jahr 2050.</p>
<p><em>Fleisch braucht Platz</em></p>
<p>Um den Fleischkonsum Deutschlands allein abzudecken, benötigt es eine Fläche von der Größe Österreichs &#8211; so das Ergebnis einer WWF-Studie. Das sind <strong>8,42 Millionen Hektar Land</strong>. Die Viehwirtschaft ist bereits heute der mit Abstand größte globale Landnutzer. Etwa ein Drittel der gesamten Landoberfläche wird als Weideland oder Ackerfläche zur Futtermittelproduktion genutzt – Tendenz steigend. Dabei könnten auf der Fläche, die zur Erzeugung von 1 Kilo Fleisch benötigt wird, im selben Zeitraum 200 Kilogramm Tomaten oder 160 Kilogramm Kartoffeln geerntet werden. Das macht den Fleischverzehr im Grunde zur <strong>effektivsten Form der Nahrungsmittel-Vernichtung</strong>. Hier noch ein paar weitere Zahlen zur Verdeutlichung:</p>
<p>Bei der Erzeugung einer einfachen Frikadelle, welche mit wenigen Bissen verschlungen ist, entstehen 796 Gramm Co<sub>2</sub>. Bei einem Getreidebratling dagegen nur 63 Gramm. Das bedeutet eine 13-fache Beeinträchtigung des Klimas einer Frikadelle gegenüber eines Getreidebratlings.</p>
<p>Jeder sollte sich bewusst machen, dass er beim Verzehr eines guten Rindersteaks zu einem großen Anteil beteiligt ist an der desaströsen Klimabilanz. <strong>Denn die etwa 1,5 Milliarden Rinder weltweit haben den größten Anteil daran</strong>. In deren Mägen entsteht pro Tier 75 Kilogramm Methan. 112 Millionen Tonnen des Gases emittieren durch Rülpser und Fürze der Rinder – <strong>eine 23-mal größere Treibhauswirkung als CO<sub>2</sub> hat</strong>.</p>
<p><em>Viele Zahlen, eine Botschaft</em></p>
<p>Was sollen uns diese Zahlen nun sagen? Ist es unsere Pflicht zum Schutz unseres Klimas zum Vegetarier zu werden? Nun, es wird sicher einige Menschen geben, die genau dies mit der Verbreitung dieser Werte erreichen möchten. Doch am Ende sollte es jedem selber überlassen werden, ob und wie er auf die genannten Fakten reagiert. Dennoch sollte jeder in sich gehen und darüber nachdenken, <strong>ob ein derart hoher Fleischkonsum tatsächlich notwendig ist</strong>. Wenn schon nicht für das Klima, dann wenigstens für die eigene <strong>Gesundheit</strong>. Denn ein Konsum von durchschnittlich 83,3 Kilo pro Jahr ist doppelt so viel wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen. Und wenn mit der Reduktion des eigenen Konsums ein kleiner Schritt für den Klimaschutz getan werden kann, sollte es ein leichtes für jeden sein, <strong>den eigenen Teil dazu beizutragen</strong>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruenhausenergie.de/wir-essen-zu-viel-fleisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

