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Mrz 2011
Holzbau ist eine immer wichtiger gewordene Variante, um sich die eigenen vier Wände auch ökologisch unbedenklich aufzuziehen. Der beste Werkstoff hierfür ist das sogenannte Vollholz. Doch auch Brettschichtholz sowie Holzwerkstoffe finden ihre Verwendung, da der Querschnitt von Vollholz direkt aus einem Baumstamm herausgearbeitet wird und von daher an natürliche Gegebenheiten gebunden und in seiner Größe beschränkt ist. Damit man dadurch aber nicht in der Bauvielfalt beschränkt wird, gibt es die Varianten 2 und 3. Unter Brettschichtholz versteht man verleimte Hölzer, die aus mindestens drei Brettlagen bestehen und sich deshalb für die Realisierung größerer Flächen eignen. Bei Holzwerkstoffen passiert das ein wenig anders. Das Holz wird zunächst zerkleinert, um es anschließend in der richtigen Form und Wunschgröße zusammenzufügen.
Gute Qualität findet sich bei vielen Hölzern. So dienen unter anderem die Nadelhölzer Fichte, Kiefer oder Lärche genauso zum Holzbau wie auch die Laubhölzer Buche, Teak oder Eiche. Vollkommen egal, für welche Holzart Sie sich entscheiden, stellt sich nach der Auswahl nur noch die Frage, nach welcher Art Sie den Holzbau realisieren wollen. Hier gibt es mit dem Leichtbau und dem Massivbau zwei zu unterscheidende Bereiche. Während sich für ersteres der Holzrahmen- und der Holzskelettbau eignen, setzt man beim Massivbau auf die Brettstapel oder die Blockbohlenbauweise. Je nachdem, welche Bedürfnisse und Ansprüche Sie an Ihr eigenes Holzhaus stellen, lassen sich die Systeme flexibel anpassen. Alle haben gemein, dass sie mit Holz auf einen nachwachsenden Rohstoff setzen, der so die uns gegebenen Naturreserven schont und zudem ein tolles Wohnklima und eine gewisse Wohnqualität gewährleistet.