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Mrz 2011
Der Mensch basiert auf der Erhaltung seiner Gesundheit. Sie ist das, was uns gegeben wurde, damit wir funktionieren, und sie ist letztlich das, was wir am meisten umsorgen sollten. Noch mehr als unsere Liebschaften, noch mehr als Vorlieben und Hobbies. Der Mensch ist aber auch ein Wesen, das sich durch einen gesunden Appetit auszeichnet, das wählerisch in Bezug auf seine Nahrung ist, selektiert und sagt, was er oder sie nicht möchte. So besteht für diejenigen, die begriffen haben, dass ihr Körper und ihre Gesundheit zu wahren sind indem sie auf ihre Ernährung achten, eine gesunde Ernährungsvariante – Bio-Lebensmittel liefern hierfür die Grundlage.
Im Zuge der 60er- und 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts ist es zu einer wahren Naturkostbewegung auf deutschem Boden gekommen. Anfang der Siebziger wurden in Berlin, Münster und Hamburg erste Naturkostläden eröffnet, Ende der Siebziger waren es schon deren einhundert in Deutschland. Mitte der Achtziger gab es bereits gut 2000 Produzenten von Bio-Lebensmitteln, die Tendenz stieg und steigt weiter. Dank einer EU-Verordnung aus dem Jahr 2007 sind Produkte, die wirklich ökologisch produziert worden sind, nun auch als solche gekennzeichnet. Die EU hat also dem Missbrauch des Wortes „Bio“ entgegengewirkt und so gewisse Richtlinien vorgegeben. So müssen Produkte, die heute als Bio-Produkte ausgewiesen sind, genmanipulationsfrei und ohne Einsatz von Pestiziden, Abwasserschlamm oder Kunstdünger angebaut sein. Tiere, deren Produkte angeboten werden, dürfen nicht mit Antibiotika oder speziellen Wachstumshormonen behandelt worden sein und auch die Lebensmittelzusatzstoffe müssen sich in Grenzen halten. Klar, dass Bio-Lebensmittel so weniger gesundheitsgefährdende Pestizidrückstände und Schadstoffe aufweisen und damit unserer Gesundheit etwas Gutes tun.